Neue Technologien in der Automobilindustrie haben moderne Fahrzeuge sicherer, sparsamer und umweltfreundlicher gemacht als je zuvor. Bei der Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr und der Verringerung der Zahl der Verkehrstoten und -verletzten ist allerdings noch einiges zu tun.

Aptiv zählt zu den Weltmarktführern im Bereich Automobiltechnologie und ist überzeugt, dass die „aktive Sicherheit“ bei der Vermeidung von Verkehrsunfällen eine entscheidende Rolle spielt. Von seinem Hauptsitz in Nordamerika aus liefert Aptiv Technologien für Mobilität wie Radarsensoren, Fahrerassistenz und autonomes Fahren, die den Fahrer besser mit seinem Fahrzeug und seiner Umgebung vernetzen und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen sollen.

Sauberer Verkehr

Nachhaltigkeit ist ein weiterer wichtiger Bereich für Aptiv, insbesondere angesichts seiner Aktivitäten in der Automobilindustrie, die als einer der größten Verursacher der Luftverschmutzung gilt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr schätzungsweise sieben Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung.1

Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat belegt, dass Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für vorzeitigen Tod und Krankheiten ist und mittlerweile das größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko in Europa darstellt. 2018 gingen schätzungsweise 379.000 vorzeitige Todesfälle auf das Konto von Luftverschmutzung.2 Eine chronische Exposition kann sich auf jedes Körperorgan auswirken und bestehende Krankheiten verschlimmern, von Augen- und Nasenreizungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die mit Luftverschmutzung verbundenen Gesundheitsrisiken sind inzwischen fast allgemein anerkannt. Im April 2021 starb Ella Adoo-Kissi-Debrah im Alter von nur neun Jahren. Sie war der erste Mensch in Großbritannien, bei dem Luftverschmutzung als Todesursache auf dem Totenschein stand. Das veranlasste die britische Regierung dazu, in Übereinstimmung mit den WHO-Richtlinien rechtsverbindliche Ziele für die Luftverschmutzung  festzulegen.3

Aptiv, Weltmarktführer im Bereich Technologie, arbeitet eng mit einigen führenden internationalen Automobilherstellern zusammen. Auf den Regulierungswandel reagiert es mit Lösungen, um Fahrzeuge umweltfreundlicher zu machen und ihre Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus zu verringern.

Verringerung des Fahrzeuggewichts

Ein weiterer Faktor für eine nachhaltigere Automobilindustrie ist die Verringerung des Fahrzeuggewichts. Das Gewicht hat Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und die Kohlendioxidemissionen jedes Fahrzeugs. Laut Europäischer Kommission sinken bei einer Verringerung des Autogewichts um 100 kg die CO2-Emissionen um 6g je Kilometer.4

Mit seinen Hochspannungs-Verbindungssystemen (Kabelbäume, Steckverbinder, elektrische Zentralen und Kabelmanagement) trägt Aptiv dazu bei, Gewicht und Größe der Fahrzeugarchitektur um 30-40% zu reduzieren. Dadurch können die Kunden der Originalhersteller (OEM) das Gewicht ihrer Fahrzeuge verringern, erhebliche Investitionskosten sparen und gleichzeitig ihre Fahrzeuge deutlich umweltfreundlicher machen (und Emissionen reduzieren).

Recycling

Bei einigen Fertigungsverfahren von Aptiv fallen Kunststoffabfälle an. Inzwischen werden bis zu 20% des zerkleinerten Materials wiederverwendet. Aptiv führt daneben Gespräche mit einigen seiner Kunden, um den Schwellenwert von 20% Recyclingmaterial zu erhöhen, ohne jedoch die Integrität oder Sicherheit seiner Produkte zu beeinträchtigen. Verbesserungen in diesem Bereich werden daher wahrscheinlich noch einige Zeit dauern.

Elektrifizierung

Aptiv zielt mit seiner Strategie unter anderem auf die Entwicklung von Produkten, die ein Elektrifizierung des Verkehrs ermöglichen. Bis 2040 wird mehr als die Hälfte aller verkauften Pkw elektrisch sein.5 Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Hochspannungssysteme für die Automobilindustrie ist Aptiv gut aufgestellt, um der Automobilindustrie Lösungen für die Fahrzeugarchitektur und Stromverteilungssysteme für künftige Generationen von Elektroautos zu bieten.

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Footnotes:

1 Weltgesundheitsorganisation, „Health topics - Air pollution“, [Zugang 19. Juli 2021].

2 Europäische Umweltagentur, „Air pollution: how it affects our health“, 14. Dezember 2020 [Zugang 19. Juli 2021].

3 BBC News, „Air pollution: Coroner calls for law change after Ella Adoo-Kissi-Debrah's death”, 21. April 2020 [Zugang 19. Juli 2021].

4 European Federation for Transport and Environment, „Weight-based standards make CO2 targets harder to reach“, European Federation for Transport and Environment, 2008.

5 CNN, „By 2040, more than half of new cars will be electric”, 6. September 2019 [Zugang 19. Juli 2021].