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Gesundheitsaktien zeigen Anzeichen von Stärke

In seinem Investmentausblick für 2023 erklärt Portfoliomanager Andy Acker, dass die defensiven Eigenschaften von Gesundheitsaktien dazu beitragen könnten, dass der Sektor vor dem Hintergrund einer möglichen Konjunkturabschwächung besser abschneidet als der breitere Aktienmarkt, während Biotech-Titel Wachstumschancen bieten könnten.

Andy Acker, CFA

Andy Acker, CFA

Portfoliomanager


30. Nov. 2022
7 Minuten Lesezeit

Zentrale Erkenntnisse:

  • In früheren Rezessionen hatte der Gesundheitssektor den Effekt eines Polsters, das vor Abverkäufen an den Aktienmärkten schützte.
  • Dank der Preissetzungsmacht von Managed-Care- und Biopharmaunternehmen, der steigenden Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und der Zunahme von komplexen Therapien könnte der Sektor den Anlegerinnen und Anlegern auch jetzt wieder einen sicheren Zufluchtsort bieten, falls das Wirtschaftswachstum 2023 weiter nachlassen sollte.
  • Gleichzeitig bringt der medizinische Fortschritt bahnbrechende, revolutionäre Therapien und Geräte hervor, die Anlegern Möglichkeiten bieten, von einem erheblichen Wachstum zu profitieren.

In der Vergangenheit hat der Gesundheitssektor den breiteren Aktienmarkt in Abschwungphasen in der Regel übertroffen. So auch im Jahr 2022: Der S&P 500® Health Care Sector Index hatte bis Mitte November eine Rendite von -3,4% erbracht, verglichen mit -15,6% für den S&P 500® Index.1 Kurz vor dem Jahr 2023 liegt die Inflation noch immer auf dem höchsten Stand seit Langem, und um sie zu zähmen, erhöhen die Zentralbanken aggressiv die Zinsen. Deshalb glauben wir, dass die Anleger weiterhin in defensive Sektoren wie das Gesundheitswesen umschichten sollten.

Managed Care und Pharma nutzen ihre Preissetzungsmacht

Managed-Care-, hochkapitalisierte Biopharma- sowie Pharmavertriebsunternehmen zählen bislang zu den Haupttreibern für die Widerstandsfähigkeit des Sektors. Viele diese Unternehmen verfügen über ein gut prognostizierbares Gewinnpotenzial und können ihre Preise anheben, um steigende Kosten auszugleichen. Im nächsten Jahr werden diese Merkmale wahrscheinlich weiterhin reizvoll für die Anleger sein. Zum Beispiel konnten in den USA Managed-Care-Anbieter, die auf dem öffentlichen Markt für Krankenversicherungen agieren und/oder über Arbeitgeber kommerzielle Krankenversicherungspläne anbieten, die Prämien für 2023 erhöhen, um so die potenziell höheren Arbeitskosten und Preise für die medizinische Versorgung auszugleichen, wenn die Menschen nach der Pandemie wieder mehr Routine-Untersuchungen in Anspruch nehmen.2 Die Nachfrage nach Krankenversicherungen steigt auch: Die Vertragsabschlüsse im Rahmen von Medicare Advantage – einer Alternative des Privatsektors zu Medicare, der staatlich verwalteten Krankenversicherung für Senioren – stieg 2022 um 8% auf nun 48% aller Medicare-Berechtigten an. Diese Zahl wird Prognosen zufolge bis 2032 auf 61% anwachsen.3

Pharmaunternehmen verzeichnen eine robuste Nachfrage und konnten durch Preiserhöhungen die Inflation mindestens ausgleichen.4 Der im August verabschiedete Inflation Reduction Act wird zwar ab nächstem Jahr den Anstieg der Medikamentenpreise im Rahmen von Medicare begrenzen, jedoch entspricht die Obergrenze der Inflation. Unseres Erachtens dürften die Auswirkungen des Gesetzes, das weitere Bestimmungen in Bezug auf die Arzneimittelpreise enthält, für die Branche zu bewältigen sein (Schätzungen zufolge wird das Gesetz die Gesamtumsätze aus Medikamenten auf Sicht von zehn Jahren um rund 2% drücken). Außerdem wird dadurch die Unsicherheit über die Reform der Arzneimittelpreise beseitigt, die über weite Strecken der letzten sechs Jahre den Biopharmasektor belastete. Neu auf den Markt gekommene injizierbare Medikamente und Biosimilars kommen unterdessen den Pharmadistributoren zugute, die mit diesen komplexen Mitteln höhere Gewinnmargen erzielen als mit oral verabreichten Markenmedikamenten.

Deshalb glauben wir, dass der Gesundheitssektor den Anlegern einen sicheren Zufluchtsort bieten könnte, auch wenn die großen Volkswirtschaften 2023 in eine Rezession rutschen sollten. In der Vergangenheit hat sich der Sektor in den Monaten vor und während eines wirtschaftlichen Abschwungs überdurchschnittlich entwickelt; das könnte nun wieder so sein.

Abbildung 1: Bei früheren Rezessionen hat sich der Gesundheitssektor überdurchschnittlich entwickelt

Quelle: Bloomberg, NBER. Anmerkungen: die Daten spiegeln die Renditen vom Höchst- zum Tiefststand in Rezessionsphasen wider, wie definiert vom National Bureau of Economic Research (NBER). Die Zeiträume sind Juli 1990 bis März 1991, März 2001 bis November 2001, Dezember 2007 bis Juni 2009 sowie Februar 2020 bis April 2020. Die vergangene Wertentwicklung kann keine Garantie für künftige Ergebnisse sein.In der Indexperformance sind Ausgaben für die Verwaltung eines Portfolios nicht berücksichtigt, da ein Index nicht gemanagt wird und Anleger nicht direkt in einen Index anlegen können.

Um die Volatilität möglichst stark zu verringern, sollten die Anleger jedoch selektiv vorgehen, weil sich nicht alle Bereiche des Gesundheitssektors im aktuellen Inflationsumfeld so robust entwickelt haben wie die oben erörterten. Einige Krankenhausbetreiber und andere Gesundheitsanbieter haben ihre Gewinnprognosen im 3. Quartal 2022 aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Arbeitskosten gesenkt. Gesundheitstechnologiefirmen – deren Bewertungen beim Digital-First-Boom während der Pandemie in die Höhe schnellten – haben ebenfalls zu kämpfen, weil die steigenden Zinsen den Wert der Cashflows (die gewöhnlich erst weit in der Zukunft realisiert werden) verringern. Und einige Unternehmen für Medizintechnologie konnten angesichts des scharfen Wettbewerbs Preisanstiege nicht auf ihre Kunden abwälzen.

Aussichten für Biotech bessern sich

Auch wenn das Wirtschaftswachstum nachlässt, entwickelt der Sektor weiterhin Innovationen; viele der erreichten Fortschritte können von den Anlegern schlichtweg nicht ignoriert werden. Diese Dynamik zeigt sich insbesondere bei Biotech-Unternehmen mit niedriger und mittlerer Kapitalisierung. Von Anfang 2021 bis zum 1. Halbjahr 2022 erlitten diese Aktien ihre bislang stärkste relative Underperformance, weil Rückschläge bei klinischen Studien, regulatorische Unsicherheit und Bedenken über die Reform der Arzneimittelpreise mit steigenden Zinsen zusammenfielen.5 Durch die Verkaufswelle sackten die Bewertungen Hunderter Unternehmen unter den Wert der Barmittel in ihren Bilanzen. Ab Juni schlug die Stimmung jedoch allmählich um, dank einer Reihe von positiven Daten aus klinischen Studien zu häufigen Erkrankungen wie Krebs, Adipositas, Lungenentzündung (Impfstoffe), Lebererkrankungen und Alzheimer. In vielen Fällen zeigten die Daten klinische Durchbrüche in Bereichen mit erheblichen unerfüllten medizinischen Bedürfnissen. Die Aktienkurse dieser Unternehmen stiegen daraufhin deutlich, was die Unternehmen in die Lage versetzte, erfolgreich Kapital zu beschaffen.

Die steigenden Zinsen werden den Biotech-Sektor zwar weiterhin belasten, wir glauben aber, dass sich die Stimmung gegenüber der Branche gebessert hat und der Markt Innovationen weiterhin belohnen dürfte. Diesbezüglich könnten dem Markt ereignisreiche Monate bevorstehen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) – in welcher der Chefposten seit dem Amtsantritt der Regierung Biden im Jahr 2021 nicht dauerhaft besetzt war – muss nun Nachholarbeit leisten. Etwa ein Dutzend Zulassungsanträge für neue Medikamente müssen bis Ende 2022 noch bearbeitet werden, weitere 54 dürften 2023 folgen. (Per Mitte November hatte die FDA seit Anfang 2022 nur 29 neue Therapien zugelassen, verglichen mit über 40 im selben Zeitraum des Vorjahres.)

Abbildung 2: 2023 könnte ein arbeitsreiches Jahr für die FDA werden

Quelle: Food and Drug Administration. Anmerkungen: *Daten für 2022 per 17. November 2022. Die Daten für 2023 spiegeln die anhängigen Zulassungsanträge für neue Medikamente wider, die im Jahresverlauf voraussichtlich zu prüfen sind.

Einige dieser Medikamente könnten revolutionär sein, unter anderem die ersten Gentherapien zur Behandlung der Duchenne Muskeldystrophie (eine genetisch bedingte tödliche Erkrankung, die zu Muskelschwund führt und im Kindesalter beginnt), der Hämophilie und der Sichelzellkrankheit. Möglich sind auch zwei neue krankheitsmodifizierende Therapien gegen Alzheimer und der Marktstart eines Adipositas-Medikaments, mit dem beinahe eine Gewichtsreduktion wie mit einer Magen-Bypass-Operation erreicht werden kann. Zu den weiteren möglichen Produktlancierungen könnte die erste Mikrobiom-Therapie gegen die Clostridioides-difficile-Infektion (eine der Hauptursachen für Krankenhausinfektionen) zählen. Doch 2023 könnten auch hochinteressante neue medizinische Geräte auf den Markt kommen, unter anderem verbesserte Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung und computerunterstützte Systeme für die peripheren Blutgefäße, die Gerinnsel schneller und sicherer beseitigen könnten als die aktuellen Produkte.

Durch die zunehmende Dynamik im Biotech-Sektor geht mancher für 2023 von einer Zunahme der Börsengänge aus, nachdem die Aktivität im Jahr 2022 praktisch zum Erliegen gekommen war. Wir bleiben jedoch vorsichtig, zumal nicht unwahrscheinlich ist, dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin Druck auf den Markt ausübt. Unseres Erachtens ist es wichtig, den Fokus auf Unternehmen mit attraktiven Risiko-Rendite-Profilen zu legen. Dazu können Unternehmen zählen, bei denen Meilensteine bevorstehen und die Aussichten günstig erscheinen (zum Beispiel bei positiven Ergebnissen von klinischen Studien), oder Unternehmen mit vielversprechenden neuen Medikamenten. Diese Unternehmen dürften gut in der Lage sein, an den Sekundärmärkten Kapital aufzunehmen, oder könnten auch attraktive Übernahmekandidaten sein. Aufgrund der gesunkenen Bewertungen haben wir im 2. Halbjahr 2022 tatsächlich eine Zunahme der Fusions- und Übernahmetätigkeit festgestellt - ein Trend, der sich im nächsten Jahr fortsetzen und für die Anleger Aufwärtspotenzial bedeuten könnte.

Ganz allgemein ist der Gesundheitssektor im Vergleich zum S&P 500 noch immer mit einem Abschlag bewertet, hat sich im Jahr 2022 aber besser behauptet als die meisten anderen Sektoren (siehe Abbildung 3). Um von diesem Bewertungsabschlag zu profitieren, bleibt es aus Anlegersicht wichtig, die Augen nach Unternehmen mit einer guten Prognostizierbarkeit der Gewinne, hohen freien Cashflows, differenzierten Produkten und/oder vielversprechenden Produkt-Pipelines offen zu halten. Dies könnte nicht nur die Volatilität für Anleger verringern, sondern auch Chancen eröffnen, bei wahrscheinlich attraktiven Bewertungen in langfristiges Wachstum zu investieren.

Abbildung 3: Bewertungen im Gesundheitssektor bleiben attraktiv

Quelle: Bloomberg, Daten vom 31. März 1993 bis zum 31. Oktober 2022. Anmerkungen: Vierteljährliche Daten, außer für das 4. Quartal 2022 (monatliche Daten). Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Gewinnschätzungen für die nächsten zwölf Monate.

1„Nine Changes to Watch in ACA Open Enrollment 2023“, Kaiser Family Foundation. Daten per 27. Oktober 2022.
2 „Medicare Advantage in 2022: Enrollment Update and Key Trends“, Kaiser Family Foundation. Daten per 25. August 2022.
3 „Price Increases for Prescription Drugs, 2016-2022“, Assistant Secretary for Planning and Evaluation, U.S. Department of Health and Human Services. Daten per 30. September 2022.
4 Bloomberg, Daten vom 31. Dezember 2021 bis zum 18. November 2022.
5 Bloomberg, Daten vom 8. Februar 2021 bis zum 11. Mai 2022 und auf Basis des S&P Biotechnology Select Industry Index, der den Teilbereich Biotechnologie des S&P Total Markets Index abbildet.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) misst den Aktienkurs im Vergleich zum Gewinn je Aktie für einen oder mehrere Portfoliotitel.
Der S&P 500® Index spiegelt die Wertentwicklung US-amerikanischer Standardaktien wider und repräsentiert die Entwicklung des breiten US-Aktienmarkts.
Die Volatilität misst das Risiko anhand der Streuung der Renditen für eine bestimmte Anlage.

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Investmentausblick 2023: Silberstreifen am Horizont

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Der Gesundheitssektor unterliegt der staatlichen Regulierung und den Erstattungssätzen sowie der staatlichen Zulassung von Produkten und Dienstleistungen. Das kann sich erheblich auf Preise und Verfügbarkeit auswirken, und durch schnelle Veralterung von Medikamenten und den Ablauf von Patenten erheblich beeinflusst werden.

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Janus Henderson Horizon Fund (der „Fonds“) ist eine SICAV nach luxemburgischem Recht, die am 30. Mai 1985 gegründet wurde und von Janus Henderson Investors Europe S.A. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
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