Der Klimawandel ist die größte ökologische und soziale Herausforderung, vor der die Welt jemals gestanden hat.

Ein Übergang zu einem CO2-armen Wirtschaftsmodell ist dringend notwendig, um die vom Menschen verursachten Umweltschäden rückgängig zu machen. Gelingt das nicht, würde dies Risiken für die Gesundheit, die Lebensgrundlage, Nahrungsmittelsicherheit, die Wasserversorgung, die menschliche Sicherheit und das Wirtschaftswachstum mit sich bringen. Der jüngste Bericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), der am 9. August 2021 veröffentlicht wurde, verdeutlicht das Ausmaß des Klimanotstands und fordert sofortige und konzertierte Anstrengungen zur drastischen Reduzierung der Treibhausgase und zur Eindämmung des Klimawandels.

Seit Auflegung der Global Sustainable Equity Strategie im Jahr 1991 verfügen wir über klar definierte Grundsätze, was die Art Unternehmen betrifft, in die wir investieren. Ein Charakteristikum der Strategie ist ihr „Low Carbon"-Ansatz. Wir glauben nicht nur, dass dies das Richtige für die Umwelt ist, sondern auch, dass es aus Anlegersicht sinnvoll ist, Unternehmen zu meiden, die in hohem Maße klimabezogenen Risiken ausgesetzt sind, und stattdessen in klimabezogene Chancen zu investieren.

Der CO2-Fußabdruck der Global Sustainable Equity Strategie liegt deutlich unter dem des Referenzindex

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Quelle: Janus Henderson Investors, ISS Climate Impact, jüngste verfügbare Daten zum 31. Dezember 2020. Benchmark: MSCI World Total Return Index. Die Angaben zu den durchschnittlichen Tonnen CO2-Äquivalent beruhen auf dem Global Sustainable Equity Fund (OEIC).

Um die im IPCC-Bericht hervorgehobenen Klimaprobleme zu bewältigen, muss der Privatsektor unserer Meinung nach maßgeblich an der Entwicklung von Strategien beteiligt sein, die zur Erreichung von Netto-Kohlenstoffzielen beitragen, um eine kohlenstoffneutrale Wirtschaft zu unterstützen. Anleger werden bei diesem Übergang eine wichtige Rolle spielen.

Jährlicher Nachhaltigkeitsbericht 2020

Laden Sie den neuesten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht des Global Sustainable Equity Teams herunter, um mehr darüber zu erfahren, wie Anleger den Wandel vorantreiben und die Auswirkungen der Strategie verstehen können.

Annual Sustainability Report 2020

Wie können Investoren Veränderungen herbeiführen?

Das Global Sustainable Equity Team ist zusammen mit anderen Assetmanagern und der Universität Oxford Mitgründer der „Net Zero Carbon 101 (NZC10)“-Initiative, die ehrgeizige, aber erreichbare Ziele für die CO2-Reduktion im Unternehmenssektor setzt. Um dies effektiv zu bewerkstelligen, bietet NZC10 Fondsmanagern ein systematisches Rahmenwerk zur Ausrichtung ihrer Anlagepolitik auf die Anforderungen der CO2-Neutralität, nicht lediglich der Emissionssenkung.

Mit dem vom Global Sustainable Equity Team verfolgten kohlenstoffarmen Anlageansatz, der fest in unseren Anlageprozess integriert ist, hat die Strategie folgende Auswirkungen unterstützt:

  • 33 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent vermieden – das entspricht der Einsparung von Emissionen aus acht Kohlekraftwerken oder der jährlichen Energie von 4 Mio. Haushalten oder 7 Mio. Autos
  • 213 GWh erneuerbare Energie erzeugt – die den jährlichen Strombedarf von 20.000 US-Haushalten decken könnten.2
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Wir glauben, dass nur eine aktive Managementlösung ein wirklich CO2-armes Portfolio ermöglichen und gezielt in Unternehmen investieren kann, die eine positive Rolle beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft spielen.

Fußnoten

1 Das Programm soll offiziell im Jahr 2021 anlaufen. Weiterführende Informationen finden Sie unter https://p1-im.co.uk/research-articles/net-zero-carbon-10-naz10/

2 Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines US-Haushalts liegt bei 10.649 kWh, was bedeutet, dass 213 GWh den jährlichen Strombedarf von 20.000 US-Haushalten decken könnten.