In diesem Experten Talk sprechen Nick Maroutsos, Dan Siluk und Jason England, Portfoliomanager der Absolute Return Income Strategie, über Themen, die die Märkte und ihre Anlageentscheidungen beeinflussen. Folgende drei Themen werden im Video diskutiert:

  •  Asset-Allokation unter dem Eindruck einer entgegenkommenderen Geldpolitik
  • Umgang mit einer stärker von der Politik geprägten Wirtschaft
  • Erzielen von laufende Erträgen in einem Niedrigzinsumfeld

Vorbemerkungen
Auswirkungen einer Währungsabsicherung: Zinsunterschiede zwischen zwei Währungsblöcken und die relative Devisennachfrage zu einem bestimmten Zeitpunkt können je nach dem, ob die Heimatwährung des Anlegers gegenüber der anderen Währung, in der er einen Vermögenswert erwirbt, auf- oder abwertet, dazu führen, dass eine Absicherung Kosten verursacht oder Erträge generiert. Derzeit etwa kann ein USD-Anleger mit einer auf Euro lautenden Anleihe nach Absicherung des Währungsrisikos eine zusätzliche Rendite erwirtschaften.

Roll-down-Effekt: Beim Kauf einer länger laufenden Anleihe und einer Renditekurve mit normaler Aufwärtsneigung steigt der Kurs einer Anleihe, wenn sich deren Laufzeit verkürzt. Dazu ein Beispiel: Eine zweijährige Anleihe mit einem Zinskupon von 3% und einer Rendite von 3% hat einen Nennwert von 100. Nach einem Jahr hält man de facto eine einjährige Anleihe. Bei unveränderten Zinsen sollte die Marktrendite einer einjährigen Anleihe niedriger sein, da es sich nun um ein Papier mit kürzerer Laufzeit handelt. Die Anleihe zahlt immer noch einen Kupon von 3%, aber die Marktrendite für eine einjährige Anleihe liegt bei 2%. In diesem Fall wäre ein Anleger bereit, einen Kurs von 101 zu zahlen. Mit der kürzeren Laufzeit gewinnt die Anleihe also an Wert.