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Der Spatz in der Hand: Sind Erträge aus Anleiherenditen wieder Trumpf?

Brent Olson

Brent Olson

Portfoliomanager


Seth Meyer, CFA

Seth Meyer, CFA

Head of Fixed Income Strategy | Portfolio Manager


1. Jul 2022

Die Portfoliomanager Seth Meyer und Brent Olson erörtern, wie Hochzinsanleihen in einem Umfeld mit steigenden Zinsen dazu beitragen können, die defensiven Eigenschaften von Multi-Asset-Portfolios zu verbessern. 

Zentrale Erkenntnisse

  • Das Durationsrisiko wird in der Regel zur Bewertung von festverzinslichen Vermögenswerten verwendet. Wir sind jedoch der Ansicht, dass sein Anwendungsbereich auf Aktien in Multi-Asset-Portfolios ausgeweitet werden sollte.
  • Da die Inflation hoch bleibt und die Zinssätze weiter steigen, sind Anlageklassen, die sich im Niedrigzinsumfeld nach der globalen Finanzkrise überdurchschnittlich entwickelt haben, möglicherweise nicht optimal positioniert, um ihre Outperformance fortzusetzen.
  • Unserer Ansicht nach können Hochzinsanleihen, die dem Aktiensegment eines Multi-Asset-Portfolios beigemischt werden, die defensiven Eigenschaften des Portfolios verbessern, indem sie die Portfolioduration in einem Umfeld steigender Zinsen reduzieren.

 

Bei einer Rede auf der Sun Valley Conference von Allen & Company gab Warren Buffet, CEO von Berkshire Hathaway, im Jahr 1999 folgendes inzwischen berühmtes Bonmot zum besten: „Äsop war kein Finanzexperte, denn er sagte in etwa: ‚Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.' Er sagte aber nicht, wann. “ Buffet erklärte anschließend, dass die Kreditkosten – also das Zinsniveau – den Preis für dieses „wann“ darstellen. „Und deshalb“, fuhr er fort, „ist der Spatz in der Hand manchmal besser als die Taube auf dem Dach, und manchmal ist die Taube auf dem Dach besser als der Spatz in der Hand.

In der ihm eigenen geistreichen Art wies Buffet darauf hin, dass der Barwert eines finanziellen Vermögenswerts nicht nur vom Zinsniveau und den erwarteten künftigen Erträgen, sondern auch vom Zeitpunkt der künftigen Erträge beeinflusst wird. Kurz gesagt: Je weiter die Erträge aus einer Finanzanlage in der Zukunft liegen, desto empfindlicher reagiert diese Anlage auf Änderungen der Zinssätze. Unter sonst gleichen Bedingungen werden Anleger in einem Umfeld sinkender Zinsen für Anlagen belohnt, deren Erträge erst weiter in der Zukunft erzielt werden (wie im Fall von Wachstumsaktien und Anleihen mit langer Duration), während bei steigenden Zinsen Anlagen mit einer kürzeren Duration der Erträge (etwa Substanzwerte und Anleihen mit kurzer Duration) meist besser abschneiden.

Warren Buffet erzählte diese Anekdote – sehr zum Leidwesen eines Raums voller Internet-CEOs – in Sun Valley im Jahr 1999, also zu einer Zeit, als Technologieaktien Rekordrenditen und himmelhohe Bewertungen erreichten. Im Gegensatz zu vielen seiner Kritiker war er sich der Tatsache bewusst, dass die Zinsen zu dieser Zeit bereits stiegen und dass die höheren Diskontierungssätze die Kurse von Wachstumsaktien, deren überhöhte Bewertungen auf der Erwartung weit in der Zukunft liegender Gewinne beruhten, stark belasten würden. In vielerlei Hinsicht ist die Situation des Jahres 1999 dem aktuellen Umfeld gar nicht so unähnlich.

Abbildung 1 veranschaulicht dieses Konzept. Zwei hypothetische Anlagen bieten einen identischen Ertrag von USD 100, der jedoch in verschiedenen Jahren ausgezahlt wird. Lässt man den Effekt einer Wiederanlage außer Acht, schneidet Anlage A (mit einer Auszahlung der Erträge in Jahr 3) besser ab, wenn die Zinsen sinken; Anlage B (mit einer Auszahlung in Jahr 1) liegt hingegen bei steigenden Zinsen vorn.

Abbildung 1: Hypothetische Auswirkungen steigender und fallender Zinsen auf die Vermögenswerte

Änderung des Barwerts bei einem
Hypothetische Anlage Auszahlungsprofil Rückgang der Zinsen von 3,5% auf 1,5% Anstieg der Zinsen von 1,5% auf 3,5%
Anlage A USD 100 in Jahr 3 +6,0% -5,7%
Anlage B USD 100 in Jahr 1 +2,0% -1,9%

Quelle: Janus Henderson Investors.

Ausweitung des Anwendungsbereichs der Duration

Unser Beispiel ist zwar einfach, doch wenn wir dieses Konzept auf die reale Welt übertragen und die Zeitspanne der erwarteten Auszahlungen verlängern und wenn sich zudem das Zinsniveau stärker ändert, wirkt sich der „Wann“-Effekt bei sonst gleichen Bedingungen erheblich auf die relativen Renditen verschiedener Anlageklassen aus. Diese „Wann“-Regel ist wohl der stille Held, dem die Outperformance der Wachstumsaktien in den letzten zehn Jahren zuzuschreiben ist (auch wenn innovative Technologieunternehmen und CEOs mit Weltraumambitionen das allgemeine Lob gern annehmen).

Die Sensitivität der Preise von Vermögenswerten gegenüber dem Zeitpunkt ihrer Renditen (Duration) ist ein Konzept, mit dem Anleiheanleger gut vertraut sind. Doch obwohl die Duration bei der Beurteilung von Anleiheallokationen in der Regel als wichtiges Risiko gilt, wird sie im Hinblick auf Multi-Asset-Portfolios, die eine Allokation in Aktien umfassen, vergleichsweise wenig beachtet. Dafür gibt es berechtigte Gründe, allen voran die Tatsache, dass sich die Duration bei Aktien schwieriger quantifizieren lässt, da ihr Endwert (anders als bei einer Anleihe) unbekannt ist und die Cashflows (Dividenden) im Gegensatz zu den stabilen Anleihekupons variabel sind. Bei der Berechnung der Duration von Aktien besteht daher ein hohes Maß an Unklarheit.

Dennoch lässt sich unserer Meinung nach mit Sicherheit sagen, dass Aktien in der Regel Instrumente mit langer Duration sind. Laut einer Studie von S&P Indices (Blitzer, Dash und Soe) aus dem Jahr 2010 belief sich die langfristige historische Duration des S&P 500® Index zwischen 1976 und 2010 auf durchschnittlich 23,7 Jahre.

Hochzinsanleihen – eine Option mit niedriger Duration innerhalb von Aktienallokationen

Anleger prüfen derzeit ihre Portfoliopositionierung im Hinblick auf ein Umfeld mit höheren Zinsen. Vor diesem Hintergrund sind wir der Ansicht, dass die Steuerung der Duration sowohl für das Aktien- als auch für das Anleihesegment eines Multi-Asset-Portfolios bessere Ergebnisse liefern kann als ein durationsunabhängiger Ansatz. Unserer Ansicht nach können Anleger zur Steuerung der Duration des Aktiensegments Hochzinsanleihen einsetzen. Dafür sehen wir folgende Gründe:

  1. Hochverzinsliche Anleihen haben in der Vergangenheit positiv mit den Aktienmärkten korreliert – über einen Zeitraum von 30 Jahren liegt die Korrelation zwischen dem Bloomberg Corporate High Yield Index und dem S&P 500 bei 0,64. Wenn diese positive Korrelation anhält, können sich Anleger möglicherweise auf Hochzinsanleihen stützen, um ihre Aktienallokationen um eine damit korrelierende Komponente zu ergänzen.
  2. Niedrige Duration – seit 1992 lag die Duration des Bloomberg Corporate High Yield Index im Durchschnitt bei 4,2 Jahren und blieb damit deutlich unter dem von Blitzer auf 23,7 Jahre geschätzten Niveau des S&P 500®. Wenn Anleger eine defensivere Ausrichtung anstreben und die Sensitivität ihres Gesamtportfolios gegenüber Zinsänderungen verringern wollen, kann daher eine Allokation in Hochzinsanleihen innerhalb des Aktiensegments zu diesem Ziel beitragen.
  3. Rendite und Risiko – obwohl Hochzinsanleihen eine deutlich niedrigere Duration aufweisen, konnte die Anlageklasse seit Juli 1992 mehr als 70% der Rendite des S&P 500 erzielen. (Im 30-Jahres-Zeitraum vom 1. Juli 1992 bis zum 29. Juni 2022 erzielte der Bloomberg Corporate High Yield Index eine annualisierte Rendite von 6,9%, verglichen mit 9,8% für den S&P 500.) Daher sind wir der Ansicht, dass Anleger durch die Ergänzung ihres Aktiensegments mit Hochzinsanleihen eine defensivere Duration erreichen können, auch wenn ihr Portfolio dadurch nicht völlig risikofrei wird.

Exhibit 2: High yield calendar year returns vs. intra-year declines
Annual returns in high yield have been positive in 18 of 24 years, with lower intra-year drawdowns than the S&P 500

Quelle: Bloomberg, J.P. Morgan, Stand: 21. Juni 2022. YTD = seit Jahresbeginn. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf die zukünftigen Renditen.

Wer gibt den Ton an?

Vor langer Zeit hat jemand den Ausdruck „cash is king“ geprägt. Doch seit der globalen Finanzkrise sind Barmittel – und die Erträge aus Barmitteln oder Anleiherenditen – alles andere als König. Doch wenn die Zinsen weiter steigen und auf einem hohen Niveau verharren, könnten höher rentierende Anlagen für Investoren, die die Gesamtduration ihres Portfolios reduzieren und gleichzeitig ein Engagement in Risikoanlagen beibehalten wollen, unserer Ansicht nach sinnvoll sein. Dank ihres höheren Renditeniveaus weisen Hochzinsanleihen wieder fast positive reale Renditen auf, während die Realrenditen von Aktien und Barmitteln stark negativ bleiben (siehe Abbildung 3).

Exhibit 3: Nominal and real yields
Real yields on high yield look attractive relative to alternatives

Quelle: Bloomberg, Janus Henderson Investors, Stand: 21. Juni 2022

Zudem haben die Renditen von Hochzinsanleihen nach dem jüngsten starken Anstieg der Renditen von US-Treasuries und der Ausweitung der Kreditspreads beinahe das attraktivste Niveau seit der globalen Finanzkrise erreicht, sofern man von der Verkaufswelle während der Covid-Krise absieht. Unseres Erachtens bietet sich im Hochzinssegment daher eine attraktive Kaufgelegenheit. Es ist zwar möglich, dass die Renditen auf dem aktuellen Niveau verharren oder noch weiter steigen, doch in der Vergangenheit haben sie nach einem Anstieg auf über 8,5% in der Regel rasch nachgegeben. Seit Januar 2011 hat der Bloomberg Corporate High Yield Index an weniger als 7% aller Handelstage über dem aktuellen Renditeniveau von über 8,5% geschlossen (Abbildung 4).

Exhibit 4: Bloomberg US Corporate High Yield Index - yield to maturity
Yields on high yield bonds approaching post-GFC highs

Quelle: Bloomberg, Stand: 21. Juni 2022.

Anleger, die über die Inflation und eine mögliche Rezession besorgt sind, zögern möglicherweise, die Positionen in Hochzinsanleihen innerhalb ihrer Anleiheallokation zu erhöhen. Die Option, Hochzinspapiere als defensive Komponente mit niedriger Duration dem Aktiensegment beizumischen, könnte sich jedoch als vorteilhaft erweisen. Unserer Ansicht nach können Hochzinsanleihen dank ihrer Flexibilität eine hybride Stellung zwischen Anleihen und Aktien einnehmen und in jeder der beiden Anlageklassen wichtige Funktionen erfüllen.

 

Beteiligungspapiere unterliegen Risiken, einschließlich des Marktrisikos. Die Renditen schwanken in Abhängigkeit von Emittenten sowie von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Hochzins- oder Ramschanleihen bergen ein höheres Ausfall- und Volatilitätsrisiko und können plötzlichen und kräftigen Kursschwankungen unterliegen. Festverzinsliche Wertpapiere unterliegen dem Zins-, Inflations-, Kredit- und Ausfallrisiko. Der Anleihemarkt ist volatil. Wenn die Zinsen steigen, fallen die Anleihekurse normalerweise und umgekehrt. Die Rückzahlung des Kapitals ist nicht garantiert, und die Kurse können sinken, wenn ein Emittent seine Zahlungen nicht pünktlich leistet oder wenn sich seine Bonität verschlechtert.

Beteiligungspapiere sind in der Regel volatiler als festverzinsliche Instrumente mit Investment-Grade-Rating, da Anleihegläubiger im Konkursfall vorrangig bedient werden.

Duration misst die Preissensitivität einer Anleihe für Zinsänderungen. Je länger die Duration einer Anleihe, desto höher die Sensitivität für Zinsänderungen und umgekehrt.
Die Korrelation misst den Grad, in dem sich zwei Variablen relativ zueinander bewegen. Ein Wert von 1,0 bedeutet, dass sie sich parallel bewegen, -1,0 bedeutet, dass sie sich in entgegengesetzte Richtungen bewegen, und 0,0 bedeutet, dass keine Beziehung besteht.
Kreditspread bezeichnet die Renditedifferenz zwischen Wertpapieren mit ähnlicher Restlaufzeit, aber unterschiedlicher Bonität. Eine Spread-Weitung deutet im Allgemeinen auf eine Verschlechterung der Bonität von Emittenten hin, eine Verengung dagegen auf eine Verbesserung der Bonität.
Der Bloomberg US Corporate High Yield Bond Index bildet den Markt für auf US-Dollar lautende hochverzinsliche Unternehmensanleihen mit fester Verzinsung ab.
Der S&P 500® Index spiegelt die Wertentwicklung US-amerikanischer Standardaktien wider und repräsentiert die Entwicklung des breiten US-Aktienmarkts.
Die Volatilität ist das Tempo und Ausmaß von Auf- und Abbewegungen der Preise von Portfolios, Wertpapieren oder Indizes. Steigen und sinken die Preise stark, ist die Volatilität hoch. Verändern sich die Preise eher langsam und in geringerem Ausmaß, ist die Volatilität geringer. Je höher die Volatilität, desto höher ist das Risiko einer Anlage.
Die Rendite ist der Ertrag aus einem Wertpapier, üblicherweise in Prozent angegeben. Im einfachsten Fall, bei einer Anleihe, wird zu ihrer Berechnung die Kuponzahlung durch den aktuellen Anleihekurs geteilt. Die Verfallrendite ist eine geschätzte Rendite. Bei ihrer Ermittlung wird angenommen, dass der Käufer einer Anleihe das erworbene Papier bis zu seiner Fälligkeit hält und jede erhaltene Zinszahlung zum selben Zinssatz wieder anlegt.

Die vorstehenden Einschätzungen sind die des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können von denen anderer Personen/Teams bei Janus Henderson Investors abweichen. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere, Fonds, Sektoren oder Indizes in diesem Artikel stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zu deren Erwerb oder Verkauf dar, noch ist sie Teil eines solchen Angebots oder einer solchen Aufforderung.

 

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Wertentwicklung. Alle Performance-Angaben beinhalten Erträge und Kapitalgewinne bzw. -verluste, aber keine wiederkehrenden Gebühren oder sonstigen Ausgaben des Fonds.

 

Der Wert einer Anlage und die Einkünfte aus ihr können steigen oder fallen. Es kann daher sein, dass Sie nicht die gesamte investierte Summe zurückerhalten.

 

Die Informationen in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar.

 

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Janus Henderson Capital Funds Plc ist ein nach irischem Recht gegründeter OGAW-Fonds mit Haftungstrennung zwischen den Fonds. Anlegern wird dringend empfohlen, Anlagen nur nach sorgfältiger Lektüre des aktuellen Verkaufsprospekts zu tätigen, der bei allen Vertriebs- und Zahlstellen/fazilitätsstelle bezogen werden kann und Informationen über Gebühren, Kosten und Risiken enthält. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Eine Anlage in den Fonds ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet, und die Anteile des Fonds stehen nicht in allen Gerichtsbarkeiten zur Verfügung; nicht verfügbar sind sie für US-Personen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Anlagerenditen können schwanken, und der Kapitalwert einer Anlage unterliegt Schwankungen aufgrund von Markt- und Wechselkursbewegungen. Anteile können beim Verkauf mehr oder weniger wert sein als ihr ursprünglicher Anschaffungspreis. Dies ist keine Aufforderung zum Verkauf von Anteilen, und die Informationen hierin sind nicht als Anlageberatung gedacht. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden.
    Specific risks
  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Der Fonds investiert in hochrentierliche Anleihen (ohne Investment-Grade-Rating), die zwar in der Regel höhere Zinssätze bieten als Investment-Grade-Anleihen, aber spekulativer und anfälliger für ungünstige Veränderungen der Marktbedingungen sind.
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  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Wert von CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) kann drastisch fallen, wenn die Finanzkraft eines Emittenten nachlässt und ein vorher festgelegtes Auslöseereignis zur Umwandlung der Anleihen in Aktien des Emittenten bzw. der teilweisen oder vollständigen Herabschreibung der Anleihen führt.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.
Janus Henderson Horizon Fund (der „Fonds“) ist eine SICAV nach luxemburgischem Recht, die am 30. Mai 1985 gegründet wurde und von Janus Henderson Investors Europe S.A. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
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  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe. Hochzinsanleihen (ohne Investment-Grade-Rating) sind spekulativer und empfindlicher gegenüber ungünstigen Veränderungen der Marktbedingungen.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Kündbare Schuldtitel, wie zum Beispiel einige forderungsbesicherte oder hypothekenbesicherte Wertpapiere (ABS/MBS), geben Emittenten das Recht, Kapital vor dem Fälligkeitstermin zurückzuzahlen oder die Laufzeit zu verlängern. Emittenten können diese Rechte ausüben, wenn dies für sie vorteilhaft ist. Dies kann sich auf den Wert des Fonds auswirken.
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  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
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  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Wert von CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) kann drastisch fallen, wenn die Finanzkraft eines Emittenten nachlässt und ein vorher festgelegtes Auslöseereignis zur Umwandlung der Anleihen in Aktien des Emittenten bzw. der teilweisen oder vollständigen Herabschreibung der Anleihen führt.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.