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Aufschlüsselung des Risikos von Hochzinsanleihen

Einige unserer High-Yield- und Risikoexperten erläutern die verschiedenen Risikokennzahlen von Hochzinsanleihen und zeigen, inwiefern ein tieferes Verständnis dieser Kennzahlen potenzielle Chancen zutage fördern kann.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Der Begriff „Risiko“ ist vor allem im Zusammenhang mit Anleihe-Investments leider oft sehr vage.
  • Dabei kann es bei der Bewertung von Chancen durchaus hilfreich sein, den Unterschied zwischen Zinsrisiko und Kreditrisiko - und wie beide gemessen werden - zu verstehen.
  • Indem wir das Kreditrisiko isolieren, rückt der potenzielle Wert von Anleihen mit BB-Rating in ein neues Licht.

 

In der Welt der Vermögensverwaltung wird der Begriff „Risiko“ oft sehr locker verwendet. Bei Anleihen-Investments bezeichnet „Risiko“ in erster Linie die Volatilität des Anleihekurses und damit das Risiko für die Anlegerrendite über einen bestimmten Zeitraum. Je stärker die Kursschwankungen, desto ungewisser ist es für den Anleger, ob er bei den Kupon-1 oder regelmäßigen Zinszahlungen Verluste vermeiden kann.

Am zweithäufigsten bezeichnet der Begriff „Risiko“ bei Anleihen das „Kreditrisiko“, also das Risiko, dass der Anleiheemittent Schwierigkeiten bei der Rückzahlung hat. Da alle Hochzinsanleihen von Unternehmen mit zweitklassiger Bonität (unter Investment Grade) begeben werden, ist das Kreditrisiko auf dem High-Yield-Markt höher als im Investment-Grade-Segment oder auf dem Markt der „risikofreien“ US-Staatsanleihen (Treasuries).2

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kreditrisiko und Volatilitätsrisiko in der Regel Hand in Hand gehen. So reagieren beispielsweise relativ schlecht bewertete Unternehmen tendenziell empfindlicher auf Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds und sind daher oft volatiler.

Aktive Manager verwenden ein breites Spektrum an Kennzahlen, um diese Risiken zu messen. Erstens werden Unternehmensanleihen häufig mit zwei verschiedenen, aber dennoch miteinander verbundenen Risiken assoziiert: zum einen mit dem Zinsrisiko, d. h. dem Risiko, dass die Staatsanleihezinsen steigen oder fallen, und zum anderen mit dem Spread-Risiko. Dabei handelt es sich um das Risiko, dass sich das individuelle Kreditrisiko aufgrund von Änderungen des Unternehmensausblicks verändert. Letzteres bemisst sich am „Spread“ oder am Renditeaufschlag der Anleihe gegenüber einer Staatsanleihe mit gleicher Laufzeit.

Um zu messen, wie empfindlich eine bestimmte Anleihe auf jedes dieser Risiken reagiert, verwendet die Branche den Begriff „Duration“. Die Duration einer Anleihe - oder genauer gesagt ihre Zinsduration - misst die Empfindlichkeit ihres Kurses gegenüber Änderungen der Staatsanleihezinsen. Die „Spread-Duration“ gibt dagegen Auskunft über die Sensitivität des Kurses gegenüber Veränderungen des Renditeaufschlags, der für das zusätzliche Kreditrisiko der Anleihe gezahlt wird.

Bewertung des relativen Wertes von Anleihen anhand verschiedener Kreditratings

Da Hochzinsanleihen mit BB-Rating eine vergleichsweise niedrige Bonität haben, leuchtet ein, dass sie einen relativ hohen Renditeaufschlag bieten und daher mit einem weiteren Spread gehandelt werden. Die Abbildung unten zeigt die historische Entwicklung dieser Spreads ausgedrückt als Verhältnis - wie viel Mal höher war die Rendite von BB-Anleihen in der Vergangenheit als die Rendite von BBB-Anleihen?

Die Abbildung bestätigt den positiven Spread (der Spread von BB-Anleihen betrug in den letzten zehn Jahren mindestens das 1,25-fache des Spreads von BBB-Anleihen). Gleichzeitig belegt sie, dass sich der Spread zwischen 2010 und 2020 langsam verengt hat und sich bei Ausbruch der Corona-Krise dann kräftig geweitet hat. Dies leuchtet insofern ein, als der Corona-bedingte wirtschaftliche Schock die Volatilität von Anleihen deutlich verstärkt hat, vor allem bei Anleihen von Unternehmen mit niedrigerem Rating. Daher war ein zusätzlicher Renditeaufschlag erforderlich.

Abbildung 1: Verhältnis von BB-Spreads zu BBB-Spreads

Ratio of BB spreads to BBB spreads

Quelle: Bloomberg Barclays BB US High Yield Index und Bloomberg Barclays US BBB Investment Grade Index, Janus Henderson, 31. Dezember 2010 bis 7. Juni 2021.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung

Berücksichtigen wir allerdings, welche Rolle die Spread-Duration in der historischen Beziehung zwischen BB- und BBB-Anleihen möglicherweise spielt, ergibt sich ein klareres Bild. Die Abbildung unten zeigt dieselbe Reihe wie die Abbildung oben, aber das Verhältnis zwischen den beiden Rating-Segmenten wird an die Veränderungen der jeweiligen Spread-Durationen angepasst

Abbildung 2: Verhältnis von BB-Spreads zu BBB-Spreads, bereinigt um Veränderungen der Spread-Duration

Ratio of BB spreads to BBB spreads, adjusted for changes in spread duration

Quelle: Bloomberg Barclays BB US High Yield Index und Bloomberg Barclays US BBB Investment Grade Index, Janus Henderson, 31. Dezember 2010 bis 7. Juni 2021.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung

Der stetige Rückgang der Prämie für BB-Anleihen gegenüber BBB-Papieren scheint weniger mit Änderungen des Bonitätsausblicks als vielmehr mit Veränderungen ihrer Sensitivität gegenüber Änderungen des Bonitätsausblicks d. h. der Spread-Duration, zusammenzuhängen. Werden die Daten um diese Veränderungen bereinigt, ist das Verhältnis zwischen BB- und BBB-Spreads zwischen 2010 und 2019 beachtlich konstant. Ferner begannen die um die Spread-Duration bereinigten BB-Spreads 2019 und nicht 2020 zu steigen. Die Volatilität Anfang 2020 ist in der Abbildung zwar deutlich zu erkennen, allerdings handelt es sich dabei eindeutig „nur“ um eine kurzzeitig hohe Volatilität, während die BB-Spreads allgemein nach oben tendierten.

Was ist 2019 geschehen und und warum ist die Spread-Duration wichtig?

Wie die erste Abbildung zeigt, sind die BB-Spreads von 2010 bis 2019 gegenüber den BBB-Spreads eingelaufen. In der zweiten Abbildung ist jedoch zu erkennen, dass die Verengung hauptsächlich auf das Konto von Veränderungen der Spread-Durationen ging. Wir haben zwar auf eine grafische Darstellung verzichtet, aber die Spread-Durationen von BBB-Anleihen sind im Zeitraum von 2010 bis 2019 generell gestiegen, während BB-Anleihen stabiler tendierten.

Der Anstieg der BBB-Durationen ist größtenteils auf die in den letzten zehn Jahren tendenziell niedrigeren Treasury-Renditen zurückzuführen. Als diese sanken, wurde Fremdkapital günstiger. Daher begaben Unternehmen zunehmend Anleihen mit längeren Laufzeiten, um sich die niedrigen Zinssätze für längere Zeiträume zu sichern. Da eine längere Dauer bis zur Rückzahlung die Sensitivität einer Anleihe gegenüber Veränderungen der Unternehmensaussichten erhöht, haben diese Anleihen mit längerer Laufzeit eine höhere Spread-Duration. Dieser Effekt war bei BB-Anleihen weniger stark ausgeprägt, da die Rediteentwicklung der schlechter bewerteten Treasuries für die Gesamtrendite nicht so bedeutend war. Da das Kreditrisiko höher ist als bei BBB-Anleihen, war der zusätzliche Rückgang der zugrundeliegenden Treasury-Renditen einfach nicht so signifikant.

Was hat sich also 2019 geändert? Im BBB-Segment nicht viel. Die Spread-Durationen von BBB-Anleihen stiegen 2019 weiter. Im BB-Universum sank die Spread-Duration dagegen stark. Zum Teil lag dies daran, dass die Treasury-Renditen zurückgingen und sie damit aufgrund ihrer Zinsduration den Anleihekursen nach oben verhalfen. Zum Teil fielen sie aber auch, weil die Spreads im BB-Segment einliefen, was diesen Anleihen ebenfalls einen Kursanstieg bescherte. Der kumulierte Effekt dieser Aufwärtsbewegung der Kurse erreichte 2019 eine Art Wendepunkt, da sich die Kurse vieler Anleihen ihrem Niveau zum Kündigungstermin näherten (d. h. dem vorab vereinbarten Preis, zu dem der Emittent das Recht hat, die Anleihen vom Gläubiger zurückzukaufen).

Als sich BB-Anleihen diesem Niveau näherten, ging die Spread-Duration zurück. Es gibt zwar eine mathematische Erklärung dafür, aber die intuitive Erklärung leuchtet vielleicht mehr ein: Wenn ein Unternehmen seine Anleihen zurückkaufen und neue Anleihen zu günstigeren Zinssätzen begeben kann, sorgen sich die Anleger möglicherweise weniger über Veränderungen des Unternehmensausblicks (da niedrigere Kreditkosten im Allgemeinen mit einer besseren Bonität korrelieren) als vielmehr über die Möglichkeit, dass der Emittent seine Papiere zurückkauft. Unter dem Strich führt dies dazu, dass die Sensitivität gegenüber Änderungen des Bonitätsausblicks des Unternehmens abnimmt, da sich das Augenmerk auf die Frage richtet, ob der Emittent still hält oder nicht, d. h. ob er die gehaltenen Anleihen plötzlich vollständig zurückzahlt.

„Alle reden vom Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.“

- Mark Twain

Anleiheindizes verändern sich genau wie das Wetter. Manchmal sind diese Entwicklungen für Anleger günstig, manchmal nicht. Mitunter bescheren sie dabei Chancen, die ein aktiver Manager nutzen kann. Das Wichtigste dabei ist ein aktiver Ansatz, der darin besteht zu analysieren was geschehen ist, und herauszufinden, ob die Veränderung eine Chance ist.

Aktuell sind die um die Unterschiede in der Spread-Duration bereinigten Renditeaufschläge von BB-Hochzinsanleihen fast vier Mal höher als im BBB-Segment und damit doppelt so hoch wie durchschnittlich in der Vergangenheit. Ist das nur ein weiterer unvorhersehbarer Wetterumschwung oder ist es eine Chance?

Da wir nun besser verstehen, welche Rolle die Zinsduration in der historischen Beziehung zwischen BB- und BBB-Anleihen spielt, können wir uns überlegen, welche Rolle die US-Notenbank (Fed) bei der künftigen Entwicklung dieser Beziehung spielen könnte. Wir halten es für wahrscheinlicher, dass die Fed sich von ihrer Nullzinspolitik verabschieden und die Leitzinsen anheben wird, als dass sie sie in Negativterrain absenken wird. Wenn das Risiko bei den Staatsanleihezinsen im langen Laufzeitenspektrum eher in einem Anstieg als einem Rückgang liegt, wird der jahrzehntelange Trend steigender BBB-Spread-Durationen vielleicht abflauen. Einfach ausgedrückt: Wenn relativ niedrige Kreditkosten die Spread-Duration in den letzten zehn Jahren nach oben getrieben haben, werden höhere Kreditkosten die Spread-Duration vielleicht nicht verringern, aber ihren Anstieg dämpfen.

Neben dem fast vier Mal höheren Renditeaufschlag von BB-Anleihen gegenüber BBB-Anleihen spricht im aktuellen Marktumfeld auch die größere Zahl von „Rising Stars“ für BB-Anleihen. Dabei handelt es sich um Emittenten, deren Bonität sich aufgrund des solideren Wirtschaftsausblicks verbessern könnte und sie so in die Kategorie Investment Grade hochgestuft werden.

Die gezielte Auswahl dieser potenziellen Stars erfordert zweifellos fundiertes Wissen und umfassende Analysen. Wir halten uns dabei an den alten Tipp für Schachspieler: Mach nie einen Zug, für den es nicht mindestens drei Gründe gibt. Wenn die Spreads von BB-Anleihen historisch attraktiv und um die Spread-Duration bereinigt noch attraktiver erscheinen, das BB-Universum mit potenziellen Rising Stars gespickt ist, und vieles dafür spricht, dass sich der Anstieg der Spread-Durationen verlangsamt, sollte man die Schachuhr vielleicht noch ein paar Minuten länger laufen lassen und überlegen, welche Chancen bei BB-Anleihen winken.

 

1Der Begriff Kupon bezieht sich auf die vertraglich vereinbarten regelmäßigen Zinszahlungen für eine Anleihe. Früher waren Anleihen Wertpapiere in Papierform mit angehefteten Kupons. Sie mussten abgetrennt und physisch vorgelegt werden, um die Zinszahlung zu erhalten. Die Formulierung „Coupon Clipping“ (Kupon abschneiden) wurde daher kurzerhand zum Synonym für das Halten einer Anleihe und die Einnahme der regelmäßigen Zinszahlungen, da die Kupons tatsächlich mit der Schere abgeschnitten wurden.

2Wir setzen „risikofrei“ in Anführungszeichen, da US-Treasuries üblicherweise mit diesem Adjektiv bezeichnet werden. Speziell ist damit allerdings gemeint, dass US-Schatzpapiere zwar kein Kreditirisiko wohl aber ein Volatilitätsrisiko haben.

Unternehmensanleihen sind Anleihen, die von einem Unternehmen begeben werden.

Das Kreditrisiko bezieht sich auf die Möglichkeit, dass der Emittent der Anleihe nicht in der Lage sein wird, Tilgungs- und Zinszahlungen zu leisten. Das Kapital von hypotheken- oder forderungsbesicherten Wertpapieren kann in der Regel jederzeit vorzeitig zurückgezahlt werden, was die Rendite und den Marktwert dieser Wertpapiere verringert. Eine Anlage in Derivaten ist mit spezifischen Risiken in Bezug auf Liquidität, Hebelung und Bonität verbunden und kann die Rendite verringern und/oder die Volatilität erhöhen.

Kreditspread bezeichnet die Renditedifferenz zwischen Wertpapieren mit ähnlicher Restlaufzeit, aber unterschiedlicher Bonität. Eine Spread-Weitung deutet im Allgemeinen auf eine Verschlechterung der Bonität von Emittenten hin, eine Verengung dagegen auf eine Verbesserung der Bonität.

Duration misst die Preissensitivität einer Anleihe für Zinsänderungen. Je länger die Duration einer Anleihe, desto höher die Sensitivität für Zinsänderungen und umgekehrt.

Eine Hochzinsanleihe ist eine Anleihe, deren Bonität, unter der einer Investment-Grade-Anleihe liegt. Diese Anleihen haben ein höheres Zahlungsausfallrisiko und werden daher in der Regel mit einem höheren Kupon begeben. Sie bergen ein höheres Ausfall- und Volatilitätsrisiko und können plötzlichen und kräftigen Kursschwankungen unterliegen.

Rendite bezeichnet den Ertrag einer Anleihe, der üblicherweise in Prozent angegeben wird. Bei Anleihen kann die Rendite einfach berechnet werden, indem die gesamte jährliche Kuponzahlung durch den aktuellen Anleihekurs dividiert werden.

Festverzinsliche Wertpapiere unterliegen dem Zins-, Inflations-, Kredit- und Ausfallrisiko. Der Anleihenmarkt ist volatil. Wenn die Zinsen steigen, fallen die Anleihepreise normalerweise und umgekehrt. Die Rückzahlung des Kapitals ist nicht garantiert und die Preise können fallen, wenn ein Emittent seine Zahlungen nicht pünktlich leistet und sich seine Bonität verschlechtert.

Die vorstehenden Einschätzungen sind die des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können von denen anderer Personen/Teams bei Janus Henderson Investors abweichen. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere, Fonds, Sektoren oder Indizes in diesem Artikel stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zu deren Erwerb oder Verkauf dar, noch ist sie Teil eines solchen Angebots oder einer solchen Aufforderung.

 

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Wertentwicklung. Alle Performance-Angaben beinhalten Erträge und Kapitalgewinne bzw. -verluste, aber keine wiederkehrenden Gebühren oder sonstigen Ausgaben des Fonds.

 

Der Wert einer Anlage und die Einkünfte aus ihr können steigen oder fallen. Es kann daher sein, dass Sie nicht die gesamte investierte Summe zurückerhalten.

 

Die Informationen in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar.

 

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Glossar

 

 

 

WICHTIGE INFORMATIONEN

Bitte lesen Sie die folgenden wichtigen Informationen zu den Fonds im Zusammenhang mit diesem Artikel.

Janus Henderson Capital Funds Plc ist ein nach irischem Recht gegründeter OGAW-Fonds mit Haftungstrennung zwischen den Fonds. Anlegern wird dringend empfohlen, Anlagen nur nach sorgfältiger Lektüre des aktuellen Verkaufsprospekts zu tätigen, der bei allen Vertriebs- und Zahlstellen/fazilitätsstelle bezogen werden kann und Informationen über Gebühren, Kosten und Risiken enthält. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Eine Anlage in den Fonds ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet, und die Anteile des Fonds stehen nicht in allen Gerichtsbarkeiten zur Verfügung; nicht verfügbar sind sie für US-Personen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Anlagerenditen können schwanken, und der Kapitalwert einer Anlage unterliegt Schwankungen aufgrund von Markt- und Wechselkursbewegungen. Anteile können beim Verkauf mehr oder weniger wert sein als ihr ursprünglicher Anschaffungspreis. Dies ist keine Aufforderung zum Verkauf von Anteilen, und die Informationen hierin sind nicht als Anlageberatung gedacht. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden.
    Specific risks
  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Der Fonds investiert in hochrentierliche Anleihen (ohne Investment-Grade-Rating), die zwar in der Regel höhere Zinssätze bieten als Investment-Grade-Anleihen, aber spekulativer und anfälliger für ungünstige Veränderungen der Marktbedingungen sind.
  • Wenn ein Fonds ein hohes Engagement in einem bestimmten Land oder in einer bestimmten Region hat, trägt er ein höheres Risiko als ein Fonds, der breiter diversifiziert ist.
  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Wert von CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) kann drastisch fallen, wenn die Finanzkraft eines Emittenten nachlässt und ein vorher festgelegtes Auslöseereignis zur Umwandlung der Anleihen in Aktien des Emittenten bzw. der teilweisen oder vollständigen Herabschreibung der Anleihen führt.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.
Janus Henderson Horizon Fund (der „Fonds“) ist eine SICAV nach luxemburgischem Recht, die am 30. Mai 1985 gegründet wurde und von Janus Henderson Investors Europe S.A. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
    Specific risks
  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe. Hochzinsanleihen (ohne Investment-Grade-Rating) sind spekulativer und empfindlicher gegenüber ungünstigen Veränderungen der Marktbedingungen.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Kündbare Schuldtitel, wie zum Beispiel einige forderungsbesicherte oder hypothekenbesicherte Wertpapiere (ABS/MBS), geben Emittenten das Recht, Kapital vor dem Fälligkeitstermin zurückzuzahlen oder die Laufzeit zu verlängern. Emittenten können diese Rechte ausüben, wenn dies für sie vorteilhaft ist. Dies kann sich auf den Wert des Fonds auswirken.
  • Der Fonds ist in Schwellenmärkten einer höheren Volatilität und einem größeren Verlustrisiko ausgesetzt als in entwickelten Märkten. Schwellenmärkte sind anfällig für nachteilige politische und wirtschaftliche Ereignisse und können schlechter reguliert sein und daher weniger strenge Verwahrungs- und Abrechnungsverfahren aufweisen.
  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Wert von CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) kann drastisch fallen, wenn die Finanzkraft eines Emittenten nachlässt und ein vorher festgelegtes Auslöseereignis zur Umwandlung der Anleihen in Aktien des Emittenten bzw. der teilweisen oder vollständigen Herabschreibung der Anleihen führt.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.
Janus Henderson Capital Funds Plc ist ein nach irischem Recht gegründeter OGAW-Fonds mit Haftungstrennung zwischen den Fonds. Anlegern wird dringend empfohlen, Anlagen nur nach sorgfältiger Lektüre des aktuellen Verkaufsprospekts zu tätigen, der bei allen Vertriebs- und Zahlstellen/fazilitätsstelle bezogen werden kann und Informationen über Gebühren, Kosten und Risiken enthält. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Eine Anlage in den Fonds ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet, und die Anteile des Fonds stehen nicht in allen Gerichtsbarkeiten zur Verfügung; nicht verfügbar sind sie für US-Personen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Anlagerenditen können schwanken, und der Kapitalwert einer Anlage unterliegt Schwankungen aufgrund von Markt- und Wechselkursbewegungen. Anteile können beim Verkauf mehr oder weniger wert sein als ihr ursprünglicher Anschaffungspreis. Dies ist keine Aufforderung zum Verkauf von Anteilen, und die Informationen hierin sind nicht als Anlageberatung gedacht. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden.
    Specific risks
  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Der Fonds investiert in hochrentierliche Anleihen (ohne Investment-Grade-Rating), die zwar in der Regel höhere Zinssätze bieten als Investment-Grade-Anleihen, aber spekulativer und anfälliger für ungünstige Veränderungen der Marktbedingungen sind.
  • Kündbare Schuldtitel, wie zum Beispiel einige forderungsbesicherte oder hypothekenbesicherte Wertpapiere (ABS/MBS), geben Emittenten das Recht, Kapital vor dem Fälligkeitstermin zurückzuzahlen oder die Laufzeit zu verlängern. Emittenten können diese Rechte ausüben, wenn dies für sie vorteilhaft ist. Dies kann sich auf den Wert des Fonds auswirken.
  • Wenn ein Fonds ein hohes Engagement in einem bestimmten Land oder in einer bestimmten Region hat, trägt er ein höheres Risiko als ein Fonds, der breiter diversifiziert ist.
  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.