Im ersten Teil einer Videoreihe über die wissenschaftlichen und investitionsbezogenen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie erörtern Andy Acker, Global Life Sciences Portfoliomanager, und Agustin Mohedas, Biotech-Analyst, die jüngsten Entwicklungen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 und wie sie den Zeitplan für eine mögliche Rückkehr zur Normalität in der Weltwirtschaft einschätzen.

  Zentrale Erkenntnisse:

  • Einige Modelle folgen einem Vier-Phasen-Fahrplan zur wirtschaftlichen Erholung von der Coronavirus-Pandemie. Um die Ausbreitung von COVID-19 zu begrenzen und diese Phasen zu durchlaufen, sind klinische Tests unerlässlich, zumal viele Menschen das Virus in sich tragen, ohne Symptome zu zeigen.
  • Die Wissenschaftler arbeiten gerade an der Entwicklung mehrere Arten von Behandlungen und Impfstoffen, aber wir werden wahrscheinlich bis Mitte 2020 warten müssen, bevor Therapeutika verfügbar sind, und bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2021 bis es einen zugelassenen Impfstoff gibt.
  • Auch wenn die akuteste Phase der Pandemie vielleicht schon bald hinter uns liegt, halten wir es für unrealistisch zu erwarten, dass die Wirtschaftstätigkeit in naher Zukunft wieder ein normales Niveau erreicht. Die jüngsten Markterholungen führen wir auf einen allzu optimistischen Ausblick zurück.
  • Im Gesundheitssektor hat es erhebliche Verluste gegeben, die unserer Meinung nach zu attraktiveren Bewertungen in diesem Bereich geführt haben. Gleichzeitig erweisen sich einige Segmente im Gesundheitssektor als robust, darunter Arzneimittel, die im Versandhandel erhältlich sind, oder injizierbare Medikamente wie Insulin. In anderen Bereichen, z.B. bei medizinischen Geräten, könnte die Nachfrage schnell wieder ansteigen, sobald die Socia Distancing-Maßnahmen gelockert werden.