Die Zwischenergebnisse für einen COVID-19-Impfstoffkandidaten von Pfizer und BioNTech fielen besser als erwartet aus. In diesem Teil unserer Videoreihe über die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaft und Kapitalanlagen erläutern Portfoliomanager Daniel Lyons und Biotech-Analyst Agustin Mohedas, weshalb die Ergebnisse so ermutigend sind und was dies für den weiteren Pandemieverlauf bedeuten könnte.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Diese Woche präsentierten Pfizer und BioNTech vorläufige Daten für ihren neuen COVID-19-Impfstoffkandidaten. Die Auswertungen der letzten Prüfphase ergeben, dass das Vakzin die symptomatischen Infektionsraten um rund 90% verringert. Das ist ein beachtliches Ergebnis.
  • Das Resultat ist nicht nur für den Impfstoff von Pfizer und BioNTech vielversprechend, sondern auch für andere in der Entwicklung befindliche Vakzine, die auf dieselbe Rezeptorbindungsdomäne abzielen, über die das Virus in menschliche Zellen eindringt.
  • Die Zulassung mehrerer Impfstoffe könnte dazu beitragen, die Pandemie zu stoppen und käme zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem sich die Zahl der Neuinfektionen weltweit beschleunigt.

Fußnoten

mRNA oder Messenger-RNA (mRNA) überträgt die von der DNA kopierte genetische Information zur Verarbeitung in andere Teile der Zelle. Der mRNA-Ansatz zur Bekämpfung von COVID-19 nutzt die mRNA, um eine Immunreaktion hervorzurufen und so Immunität zu erzielen.

Eine T-Zelle oder T-Lymphozyt ist eine Art weißer Blutkörper, der bei der Kontrolle und Definition der körpereigenen Immunantwort auf eine Infektion eine Rolle spielt.