In diesem Video-Update erläutern Nick Maroutsos, Co-Head of Global Bonds, und Jason England, Fixed Income Portfolio Manager, warum sie die Entscheidung der US-Notenbank (Fed) für richtig halten, die bei ihrer letzten Sitzung vom 19. Juni auf eine Zinssenkung verzichtet hatte. Zudem gehen sie der Frage nach, was einen Zinsschritt nach unten im Juli rechtfertigen könnte.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Dass die Fed aus ihrer Rhetorik das Wort „geduldig“ gestrichen hat, öffnet ihr nun die Tür für Zinssenkungen bei ihrer Sitzung im Juli, sollten die US-Konjunktur und die globale Wirtschaft Anzeichen einer Abschwächung zeigen.
  • Auch wenn die amerikanische Wirtschaft fest zu tendieren scheint: Risiken durch wachsende Handelshemmnisse, das Fehlen von Inflation und die Bereitschaft der Fed, bei Anzeichen einer Talfahrt am Aktienmarkt (nach Erreichen des Allzeithochs in der letzten Woche) einzugreifen, machen eine Zinssenkung im Juli wahrscheinlicher.
  • Niedrigere Leitzinsen dürften eine Versteilung der Renditekurve vom kurzen Ende ausgehend bewirken. Das würde Anlegern schaden, die nach laufenden Erträgen suchen und zugleich die Duration niedrig halten.

 

Dieses Video wurde am Donnerstag, 20. Juni 2019, aufgenommen.