Portfoliomanager John Lloyd erörtert die derzeit starken Kursbewegungen an vielen Anleihemärkten, ausgelöst von Sorgen über das Coronavirus, und skizziert Strategien für  besseren Kapitalerhalt trotz dieser Schwankungen.

Zentrale Erkenntnisse

  • Das sich ausbreitende COVID-19-Coronavirus hat die Renditen von Staatsanleihen auf Talfahrt geschickt. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren unweit historischer Tiefststände. Dagegen weiten sich die Spreads von Investment-Grade- und hochverzinslichen Unternehmensanleihen nur mäßig.
  • Anleger sollten die Positionierung ihrer Portfolios überdenken, da sich defensivere Sektoren des Unternehmensanleihemarktes besser behaupten dürften, wenn die Ausbreitung des Virus Fahrt aufnimmt.
  • Der heutige rasante Rückgang der Anleiherenditen unterstreicht die Vorteile eines aktiven Managements, bei dem u.a. Wertpapiere gehalten oder ergänzt werden, die in unruhigen Zeiten Schutz vor Verlusten bieten können.