Bitte stellen Sie sicher, dass Javascript zwecks Zugang zur Websiteaktiviert ist Vom Wert aktiver Zusammenarbeit bei der Aktien- und Anleihenanalyse – Janus Henderson Investors
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Vom Wert aktiver Zusammenarbeit bei der Aktien- und Anleihenanalyse

Seth Meyer und Brent Olson, Portfoliomanager für Hochzinsanleihen, und Nick Schommer, Portfoliomanager für US-Aktien, diskutieren über die Vorteile ihrer Zusammenarbeit bei der Aktien- und Anleihenanalyse.

Seth Meyer, CFA

Seth Meyer, CFA

Leiter Fixed Income Strategie | Portfoliomanager


Brent Olson

Brent Olson

Portfoliomanager


Nick Schommer, CFA

Nick Schommer, CFA

Portfoliomanager


12. Mrz 2021
9 Minuten Lesezeit

Zentrale Erkenntnisse:

  • When investing across a full market cycle, analysis of a firm’s entire capital structure could be critical to identifying companies with strong business models and sustainable growth opportunities.
  • Ein selten erörterter Aspekt aktiven Managements, der beim fundamentalen Research und der Analyse extrem wertvoll sein kann, ist die Zusammenarbeit zwischen den Teams einer Firma für Unternehmensanleihen und Aktien.
  • Im turbulenten Umfeld des letzten Jahres hat sich diese Kooperation aus unserer Sicht als besonders hilfreich erwiesen, was die Einschätzung spezifischer Anlagen und Themen sowie die Identifikation bestimmter Problembereiche des Marktes betrifft.

After a year of unprecedented disruption, we have seen both equity and corporate credit index levels surpass what many investors would have thought possible nearly a year ago, during the COVID-19 correction. In such an environment, and with the trajectory of the global pandemic still unknown, analysing a firm’s entire capital structure could be critical to identifying companies with strong business models and sustainable growth opportunities.

Stichwort aktives Management. Es wird viel vom möglichen Vorteil aktiven Managements gesprochen, wenn die Bewertungen am Markt die fundamentale Situation nicht vollständig widerspiegeln. Doch selten erörtert wird ein Aspekt aktiven Managements, der beim fundamentalen Research und der Analyse extrem wertvoll sein kann – die Zusammenarbeit zwischen den Teams einer Firma für Unternehmensanleihen und Aktien.

Wir haben kürzlich untersucht, wie diese Kooperation bei Janus Henderson abläuft. Im Gespräch mit Seth Meyer und Brent Olson, Portfoliomanager für High Yield Bonds, sowie Nick Schommer, Portfoliomanager für US-Aktien, zeigte sich, dass die Manager in weit vielfältigerer Weise Einblicke austauschen, als wir uns das vorgestellt hatten. Wir erfuhren auch, dass es letztlich auf etwas ankommt, was jeder für unvertzichtbar halten würde: Teamarbeit.

Es gibt Aktien und Anleihen, aber nur ein Unternehmen

Brent Olson: Ein Unternehmen entscheidet typischerweise, seine operative Tätigkeit und sein künftiges Wachstum mit einem Kapitalmix zu finanzieren:Fremdkapital (Anleihen) und Eigenkapital (Aktien). Anleihenanalysten legen den Fokus tendenziell auf die Attraktivität der Anleihen eines Unternehmens, während sich die Aktienanalysten mit der Bewertung von dessen Aktien befassen. Wir mögen uns auf unterschiedliche Elemente der Finanzsituation einer Firma fokussieren, doch letztlich betrachten wir dasselbe Gesamtunternehmen.

Seth Meyer: Beim Research einer Anleihe ist es nicht ungewöhnlich, dass sich daraus eine Chance bei der Aktie des Unternehmens ergibt und umgekehrt. Beispielsweise kann es vorkommen, dass die Anleihenanalysten die Auswirkungen einer möglichen Schuldenrestrukturierung rascher erkennen. Ist das der Fall, steigen die Anleihen eines Unternehmens unter Umständen als erste im Wert. Doch anschließend kann auch der Aktienkurs zulegen, wenn die Investoren die Vorteile eines gesunkenen Verschuldungsgrads (Leverage), höherer Liquidität und eines verbesserten Bonitätsprofils abwägen.

Nick Schommer: Wenn einem das High Yield-Team eine Anlageidee zuspielt, kann dies für uns Aktienmanager eine ziemlich einzigartige Chance darstellen. Dies ist nach meiner Beobachtung allgemein dann der Fall, wenn sich die Finanzsituation eines Unternehmens im Zuge eines Schuldenabbaus (Deleveraging) verbessert. Wenn sich das Verhältnis aus Schuldenstand und EBITDA1einem Niveau von drei nähert, kann es für Aktienanleger zu realen Erträgen beispielsweise in Form von Aktien-Rückkäufen kommen. Möglicherweise steigt dann auch ihr Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, in sein zukünftiges Wachstum zu investieren.

1EBITDA: Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

Nick Schommer: Im umgekehrten Fall kann es zu einem Wiederanstieg des Verschuldungsgrads eines Unternehmens kommen, beispielsweise zur Finanzierung von Fusionen und Übernahmen. Wenn wir die jeweilige Aktie halten, können wir unsere dem Investment zugrundeliegenden Einblicke – beispielsweise aus Gesprächen mit dem Management des Unternehmens – mit den Anleihenanalysten teilen. Dies kann speziell dann von Nutzen sein, wenn das Bonitätsrating eines Unternehmens aufgrund zusätzlicher Schulden infolge einer Übernahme in Bewegung ist.

Nick Schommer: Bei stärker verschuldeten Unternehmen ist auf der Aktienseite tendenziell ein höherer Anteil von Hedgefonds auf der Investorenseite zu beobachten. Sie verfügen häufig über kürzere Anlagehorizonte und kommen besser mit der zusätzlichen Volatilität (und dem Ertragspotential) zurecht, das mit höhere Verschuldung einhergeht. Doch wenn ein Unternehmen seine Verschuldung reduziert und seine Bilanz verbessert, kann es mehr Liquidität an seine Aktionäre ausschütten. Dann beginnt unter Umständen ein anderer Anlegertyp, einen Blick auf das Unternehmen zu werfen. Wenn man die Gelegenheit frühzeitiger erkennt, ist man im Vorteil: dann kann man unter Umständen einen Arbitragegewinn aus den unterschiedlichen Neigungen der Anlegertypen in Bezug auf Verschuldung und Risiko erzielen. Wenn uns das Anleihenteam darüber informiert, dass die Verschuldung einer Firma möglicherweise zurückgeht, können wir daraus eventuell einen Vorteil ziehen.

Der Wert unterschiedlicher Perspektiven

Lenses
 
Während Nick Schommer, Seth Meyer und Brent Olson rasch ins Scherzen miteinander gerieten, stimmten sie darin überein, dass es unabhängig von der Situation einen greifbaren Mehrwert für den jeweils anderen darstellt, wenn man auf dasselbe Unternehmen oder dieselbe Branche aus dem jeweiligen Blickwinkel schaut und einen Weg findet, dies auszudrücken.

Nick Schommer: Allgemein verbringen Aktienanleger mehr Zeit mit der Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens. Dagegen widmen sich Anleiheninvestoren intensiver der Bilanz und den Cashflow-Ausweisen. Bei einem Unternehmen konnte ich dessen Liquiditätsprofil besser verstehen, nachdem ich mit Brent Olson und Seth Meyer gesprochen hatte. So konnte ich erkennen, dass es demnächst fällig werdende Anleihen auf kurze Sicht refinanzieren konnte, weshalb ich sehr viel Vertrauen in das Liquiditätsprofil des Unternehmens hatte. Das ließ mich darauf vertrauen, dass das Unternehmen zwar eine schwierige Phase durchläuft, aber ein besseres Bonitätsrating erhalten und damit eine bessere Langfristanlage werden könnte.

Brent Olson: Das Aktienteam erhält gute Ideen vom High Yield-Researchteam vor allem aus zwei Gründen. Zum einen beobachten wir Trends und Veränderungen – sowohl positive als auch negative – in der Bilanz eines Unternehmens und berücksichtigen diese tendenziell früher als der breite Markt, da dieser weniger stark auf den Bereich fokussiert ist. Zum anderen ist es oft so, dass wir mit dem Management eines bestimmten Unternehmens schon länger im Austausch stehen, da es sich zur Finanzierung zuerst an uns wandte.

Brent Olson: In bestimmten Sektoren und Branchen hat unser Aktienteam ein tieferes Verständnis, als das auf der Anleihenseite der Fall ist. Das war beispielsweise bei großen Pharmafirmen zu beobachten, die am High Yield-Markt nicht stark vertreten sind. Nick Schommer und andere Kollegen aus dem Aktienteams können mit ihrer gründlichen Abdeckung dieser Marktsegmente eine enorm wertvolle Ressource für uns darstellen.

Nick Schommer: Das ist nett, dass Brent das sagt. Und er hat recht. Im Gesundheitssektor, wo Wissenschaft eine enorm wichtige Rolle spielt, verfügt unser Aktienteam über drei Analysten mit Doktorgrad. Ihre Einblicke sind für uns von höchstem Wert, wenn es darum geht, die Komplexität diverser medizinischer Geräte und Arzneimittel zu verstehen. Wenn das Anleihenteam beispielsweise im Wertpapier eines Biotechnologieunternehmens oder einer Wandelanleihe einer großen Pharmafirma mit hoher Verschuldung engagiert ist, fungiere ich häufig als Informant, um ihnen die diesbezüglichen Researchergebnisse auf der Aktienseite zu vermitteln.

Seth Meyer: Ich melde mich für ein Doktoranden-Programm an. Sobald ich diese Jalapeño Cheetos fertiggegessen habe.

Nick Schommer: Was hast du nur mit diesen Jalapeño Cheetos?

Seth Meyer: Das ist eine Information, die ich für mich behalte.

Der Wert des Austauschs thematischer Ideen

Nick Schommer: Bestimmte Teile des Energiesektors sind aus unserer Sicht eine Zeit lang unattraktiv gewesen, da wir glauben, dass sich die Art der Stromerzeugung fundamental verändert – weg von fossilen Brennstoffen und hin zu einer zunehmend auf dem Stromnetz basierten Wirtschaft. Indem wir diese allgemeinen Überlegungen mit den Kollegen auf der Anleihenseite geteilt haben, haben wir unsere Wissensbasis erweitert und unser Verständnis der Bilanzen bestimmter Unternehmen, auf die sie stärker fokussiert sind, vertieft. Im Ergebnis haben wir dank der Kollegen nicht nur bestimmte Problembereiche identifiziert, sondern konnten auch über das Anlagepotential bei diesem Thema diskutieren. Diese Form der Kooperation hat sich während des Kurseinbruchs im März 2020 als besonders nützlich erwiesen.

Zu Beginn der Pandemie waren wir der Ansicht, dass eine medizinische Lösung eine Rückkehr zur Normalität und eine Wiederöffnung der Wirtschaft ermöglichen könnte. Wir identifizierten Bereiche, die nach unserer Überzeugung von einer breiter werdenden Konjunkturerholung profitieren könnten, beispielsweise Urlaubsreisen und regionale Spiele. In Zusammenarbeit mit dem Anleihenteam versuchten wir, die Änderungen bei den Geschäftsmodellen der Unternehmen und Unterschiede bei den Finanzen vor und nach der Coronavirus-Krise besser zu verstehen.

Seth Meyer: Das hat uns allen geholfen. Manchmal hatte ich eine Anlageidee und dank des Wissens von Nick Schommer konnte ich sie am High Yield-Markt umsetzen und umgekehrt. Ein anderes Beispiel, das vielleicht langweilig klingen mag, sind Gefäße aus Aluminium. Aluminium ist ein Bereich, bei dem wir langfristige begünstigende Faktoren sehen, beispielsweise den Rückgang der Verwendung von Kunststoffen aus Umweltgründen. Aber wie profitiert man davon? Brent?

Brent Olson: Nun, ich decke im High Yield-Segment mehrere Unternehmen aus dem Aluminiumsektor ab, deren Aktien zwar nicht börsennotiert sind, die uns aber einige Daten liefern, die auch für ähnliche gelistete Unternehmen zutreffen. Viele der Zulieferer für Aluminiumprodukte, beispielsweise in den Bereichen Elektroautoteile oder Blechverpackungen, sind Unternehmen aus dem High Yield-Bereich. Unabhängig davon, ob sie börsennotiert sind oder nicht, dominieren sie einen erheblichen Teil des Aluminiummarkts und profitieren von den angesprochenen langfristigen Themen – dem Übergang zu Elektroautos und dem rückläufigen Einsatz von Plastik. Dieses Thema gab uns Anlass, um unsere Einblicke dazu auszutauschen.

Nick Schommer: Ich glaube, entscheidend ist, dass wir es regelmäßig tun. Denn wir sind auf viele dieser Ideen gemeinsam gekommen. Je mehr wir miteinander sprechen, desto besser verstehen wir, weshalb das andere Team in bestimmten Unternehmen engagiert ist. Man fragt sich dann zunehmend: „Warum sollten wir uns Grenzen bei der Art und Weise auferlegen, wie wir Unternehmen analysieren?“ Von daher glaube ich, dass der Prozess einen ausgeprägt regelmäßigen und sehr kooperativen Charakter hat.

Value of Team Work

The Value of Teamwork

Nick Schommer: Andere sollten das natürlich auch tun, aber zum Glück tun sie es nicht! Ich glaube nicht, dass in vielen Firmen das Anleihenteam so mit dem Aktienteam zusammenarbeitet, wie wir das tun. Ich habe ein hervorragendes Verhältnis mit diesem Kollegen und zapfe regelmäßig ihr Wissen an. Aber ich helfe ihnen umgekehrt ebenfalls. Beispielsweise gibt es einen Bereich, von dem ich ihnen abriet, und es hat sich bezahlt gemacht, dass sie auf mich gehört haben.

Seth Meyer: Das stimmt, wir sprechen fast jeden Tag miteinander. Ich bin nicht sicher, ob es einen unabhängigen Gedanken gibt. Natürlich führen wir unterschiedliche Gespräche innerhalb unserer jeweiligen Teams, da wir unterschiedliche Portfolios und unterschiedliche Risiken managen. Aber wir nutzen jede Gelegenheit, um uns beim Kaffee auszutauschen. Bei einer Tasse Kaffee lässt sich einiges sagen.

Nick Schommer: Stimmt. Aber – auch wenn ich es immer sage – ist eines festzuhalten: Ich bin besser darin, die Ideen meiner Kollegen zu klauen, als umgekehrt.


Credit rating: a rating assigned to a borrower, based on their creditworthiness, and assigned by credit rating agencies. The rating is usually given by credit rating agencies, such as S&P Global Ratings or Fitch, which use standardised scores such as ‘AAA’ (a high credit rating) or ‘CCC’ (a low credit rating).
Financial statements: provide information about the business activities and the financial performance of a company. The three main components are the balance sheet (assets, liabilities, and stockholders’ equity); the income statement (revenues and expenses) and the cash flow statement (how well a company generates cash to pay its debt, fund its operations and investments).
Leverage: an interchangeable term for gearing or the level of debt within a company: the ratio of a company’s loan capital (debt) to the value of its ordinary shares (equity); it can also be expressed in other ways such as net debt as a multiple of earnings. A highly levered business is one with a higher proportion of debt. Deleveraging is the act of reducing debt levels.
Liquidity profile: the ease with which an individual a company can meet their financial obligations with the liquid assets available to them-the ability to pay off debts as they come due.
Volatility: the rate and extent at which the price of a portfolio, security or index, moves up and down.

Die vorstehenden Einschätzungen sind die des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können von den Ansichten anderer Personen/Teams bei Janus Henderson Investors abweichen. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere stellt keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers, einer Anlagestrategie oder eines Marktsektors dar und sollten nicht als gewinnbringend angesehen werden. Janus Henderson Investors, die mit ihr verbundenen Berater oder ihre Mitarbeiter haben möglicherweise eine Position in den genannten Wertpapieren.

 

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Wertentwicklung. Alle Performance-Angaben beinhalten Erträge und Kapitalgewinne bzw. -verluste, aber keine wiederkehrenden Gebühren oder sonstigen Ausgaben des Fonds.

 

Der Wert einer Anlage und die Einkünfte aus ihr können steigen oder fallen. Es kann daher sein, dass Sie nicht die gesamte investierte Summe zurückerhalten.

 

Die Informationen in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar.

 

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Glossar

 

 

 

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    Specific risks
  • Ein Emittent einer Anleihe (oder eines Geldmarktinstruments) kann möglicherweise nicht mehr in der Lage oder nicht mehr bereit sein, Zinsen zu zahlen oder Kapital an den Fonds zurückzuzahlen. Wenn dies geschieht oder der Markt dies für möglich hält, sinkt der Wert der Anleihe.
  • Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.
  • Der Fonds investiert in hochrentierliche Anleihen (ohne Investment-Grade-Rating), die zwar in der Regel höhere Zinssätze bieten als Investment-Grade-Anleihen, aber spekulativer und anfälliger für ungünstige Veränderungen der Marktbedingungen sind.
  • Einige Anleihen (kündbare Anleihen) geben ihren Emittenten das Recht, Kapital vor dem Fälligkeitstermin zurückzuzahlen oder die Laufzeit zu verlängern. Emittenten können diese Rechte ausüben, wenn dies für sie vorteilhaft ist. Dies kann sich auf den Wert des Fonds auswirken.
  • Wenn ein Fonds ein hohes Engagement in einem bestimmten Land oder in einer bestimmten Region hat, trägt er ein höheres Risiko als ein Fonds, der breiter diversifiziert ist.
  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.
Janus Henderson Horizon Fund (der „Fonds“) ist eine SICAV nach luxemburgischem Recht, die am 30. Mai 1985 gegründet wurde und von Janus Henderson Investors Europe S.A. Janus Henderson Investors Europe S.A. kann beschließen, die Marketingvereinbarungen dieses Investmentfonds nach den einschlägigen Vorschriften zu beenden. Dies ist eine Werbeunterlage. Potenzielle Anleger sollten den Prospekt des OGAW und die wesentlichen Anlegerinformationen lesen, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
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  • Einige Anleihen (kündbare Anleihen) geben ihren Emittenten das Recht, Kapital vor dem Fälligkeitstermin zurückzuzahlen oder die Laufzeit zu verlängern. Emittenten können diese Rechte ausüben, wenn dies für sie vorteilhaft ist. Dies kann sich auf den Wert des Fonds auswirken.
  • Der Fonds ist in Schwellenmärkten einer höheren Volatilität und einem größeren Verlustrisiko ausgesetzt als in entwickelten Märkten. Schwellenmärkte sind anfällig für nachteilige politische und wirtschaftliche Ereignisse und können schlechter reguliert sein und daher weniger strenge Verwahrungs- und Abrechnungsverfahren aufweisen.
  • Der Fonds kann Derivate einsetzen, um sein Anlageziel zu erreichen. Dies kann zu einer „Hebelwirkung“ führen, die ein Anlageergebnis vergrößern kann, und die Gewinne oder Verluste des Fonds können höher sein als die Kosten des Derivats. Derivate bringen jedoch andere Risiken mit sich, insbesondere das Risiko, dass ein Kontrahent von Derivaten seinen vertraglichen Verpflichtungen möglicherweise nicht nachkommt.
  • Wenn der Fonds oder eine währungsabgesicherte Anteilsklasse versucht, die Wechselkursschwankungen einer Währung gegenüber der Basiswährung des Fonds abzumildern, kann die Absicherungsstrategie selbst aufgrund von Unterschieden der kurzfristigen Zinssätze zwischen den Währungen einen positiven oder negativen Einfluss auf den Wert des Fonds haben.
  • Wertpapiere innerhalb des Fonds können möglicherweise schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt und Preis zu verkaufen sein, insbesondere unter extremen Marktbedingungen, wenn die Preise von Vermögenswerten möglicherweise sinken, was das Risiko von Anlageverlusten erhöht.
  • Dem Fonds können durch die Anlage in weniger aktiv gehandelten oder weniger entwickelten Märkten höhere Transaktionskosten entstehen als einem Fonds, der in aktivere/höher entwickelte Märkte investiert.
  • Die laufenden Kosten können teilweise oder vollständig aus dem Kapital entnommen werden. Dadurch kann das Kapital aufgezehrt oder das Potenzial für Kapitalwachstum verringert werden.
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  • Der Fonds könnte Geld verlieren, wenn eine Gegenpartei, mit der er Handel treibt, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Fonds nicht nachkommen kann oder will, oder als Folge eines Unvermögens oder einer Verzögerung in den betrieblichen Abläufen oder des Unvermögens eines Dritten.
  • Zusätzlich zu Erträgen kann diese Anteilsklasse realisierte und nicht realisierte Kapitalgewinne sowie das ursprünglich investierte Kapital ausschütten. Außerdem werden Gebühren, Kosten und Aufwendungen aus dem Kapital beglichen. Beide Faktoren können zu einer Aufzehrung des Kapitals führen und das Potenzial für Kapitalzuwachs einschränken. Anleger sollten auch beachten, dass Ausschüttungen dieser Art in Abhängigkeit des lokalen Steuerrechts möglicherweise als Einkommen behandelt (und besteuert) werden.