Für private Anleger in Österreich

EU ESG

Janus Henderson Horizon Sustainable Future Technologies Fund

Dieses (als der Fonds bezeichnete) Finanzprodukt hat nachhaltige Anlagen im Sinne von Artikel 9 der Offenlegungsverordnung zum Ziel.

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, langfristiges Kapitalwachstum zu erzielen, indem er in technologiebezogene Unternehmen investiert, die zur Entwicklung einer nachhaltigen Weltwirtschaft beitragen.

Der Anlageverwalter wendet einen thematischen Rahmen an, der ökologische und soziale Ziele in alle Phasen des Anlageprozesses einbezieht. Das Anlageuniversum des Fonds wird durch die Anwendung positiver Screening-Kriterien auf Basis der Anlagethemen für nachhaltige Technologien des Anlageverwalters definiert.

Umweltziele werden durch einen Schwerpunkt auf Technologien verfolgt, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ermöglichen, wie z. B. saubere Energietechnologie, nachhaltiger Transport, Ressourcen- und Produktivitätsoptimierung, intelligente Städte und kohlenstoffarme Infrastruktur. Soziale Ziele werden durch einen Schwerpunkt auf Technologien verfolgt, die in Humankapital investieren und einen breiteren Zugang zu einer Reihe von Diensten ermöglichen, die der Gesundheit, der Inklusion und dem Wohlbefinden zuträglich sind, wie Gesundheitstechnologie, digitale Demokratisierung und Datensicherheit. Weitere Informationen zu den Anlagethemen finden Sie in den Anlagegrundsätzen auf der folgenden Website: www.janushenderson.com

Die Datenquellen umfassen ein breites Spektrum an spezialisierten ESG-Research-Materialien, interne und externe Analysen, die Daten von Unternehmen, Branchenverbänden und -organisationen, der Wissenschaft und zwischenstaatlichen Organisationen berücksichtigen sowie Befragungen und die Einbindung von Stakeholdern. Diese Daten werden als Teil des Anlageprozesses des Fonds in unsere Anlage- und Risikomanagementsysteme und -verfahren integriert.

Der Fonds wendet positive Screening-Kriterien auf das gesamte Portfolio an, um sicherzustellen, dass er in Unternehmen investiert, die mindestens 50 % ihres aktuellen oder zukünftig erwarteten Umsatzes mit Waren und Dienstleistungen innerhalb der nachhaltigen Technologiethemen des Anlageverwalters erzielen und somit positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt haben und nach den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind, die wiederum zu den sechs Umweltzielen beitragen. Darüber hinaus wendet er negative (Vermeidungs-) Kriterien auf das gesamte Portfolio an, um sicherzustellen, dass er Anlagen in Unternehmen vermeidet, die in Tätigkeiten involviert sind, welche für die Gesellschaft oder die Umwelt schädlich sind (gelegentlich bis zu einer Geringfügigkeitsgrenze, wie im Dokument mit den Anlagegrundsätzen näher beschrieben). Der Anlageverwalter geht davon aus, dass das Anlageuniversum des Fonds durch das negative Screening um mindestens 20 % verkleinert wird. Es gelten die folgenden Vermeidungskriterien:

Gesellschaft Unwelt Tiere
Herstellung von Alkohol Gewinnung und Raffinierung fossiler Brennstoffe Tierversuche*
Rüstung Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen Pelze
Glücksspiel Problematische Chemikalien Gentechnologie
Pornographie Kontroverse Branchen Industrielle Landwirtschaft
Tabak Atomenergie Fleisch- und Milchprodukte

*Nicht-medizinisch

Durch Fundamentalanalysen ist der Anlageverwalter in der Lage, den Hype-Zyklus (verschiedene Phasen in der Entwicklung einer Technologie von der Konzeption bis zur breiten Einführung) bei nachhaltigen Technologien zu bewältigen und Unternehmen zu identifizieren, die einen positiven Beitrag zu ökologischen und sozialen Herausforderungen leisten. Der Anlageprozess berücksichtigt und überwacht Klima- und Umweltindikatoren sowie Sozial- und Arbeitnehmerbelange als Teil seines Due-Diligence-Prozesses für Anlagen und reagiert darauf durch die Ausübung von Stimmrechten sowie aktives Engagement und Maßnahmenpläne, die Einfluss auf Anlageentscheidungen haben. Mit Nachhaltigkeitsfaktoren verbundene qualitative und quantitative Daten werden in jeden Schritt des Anlageprozesses integriert, unter anderem auch in die Beurteilung des unerwarteten Ertragspotenzials sowie in die Bewertung und das Risikomanagement.

Weiterführende Informationen sind dem Prospekt des Fonds zu entnehmen.

Principal adverse impacts (PAI)

Die Sustainable Finance Disclosure Regulation („SFDR”) der EU verlangt von Finanzmarktteilnehmern eine „Comply or Explain“-Entscheidung dahingehend, ob sie die wichtigsten Auswirkungen von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren („Principal Adverse Impacts“ – PAIs) im Einklang mit einem spezifischen, in der SFDR beschriebenen Regime (dem „PAI Regime”) berücksichtigt. Die Henderson Management S.A. („HMSA”) ist Bestandteil der Janus Henderson-Gruppe mit Geschäftssitz in Luxemburg und unterliegt als Finanzmarktteilnehmer der SFDR.

Die HMSA unterstützt die allgemeinen politischen Ziele des PAI Regimes im Hinblick auf erhöhte Transparenz gegenüber Kunden, Anlegern und dem Gesamtmarkt, was die Berücksichtigung nachteiliger Effekte von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren seitens Finanzmarktteilnehmern betrifft. Im Hinblick auf die Größe, den Charakter und die Bandbreite seiner Aktivitäten hat die HMSA aber entschieden, sich derzeit nicht an die Vorgaben des PAI Regime zu halten. Dessen ungeachtet bekräftigt HMSA seine allgemeine Ausrichtung auf ESG-Aspekte. Im Rahmen dieser Ausrichtung verwaltet die HMSA derzeit Produkte, die der Klassifizierung von Paragraph 8 oder Paragraph 9 der SFDR entsprechen. Weitere Informationen zur generellen Politik von Janus Henderson in Bezug auf ESG-Aspekte sind auch in unserem ESG-Überblick enthalten.

Die HMSA wird ihre Entscheidung, sich nicht an die Vorgaben des PAI Regime zu halten, regelmäßig überprüfen.

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