Für private Anleger in Österreich

Status gemäß der EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung bzw. SFDR)

Janus Henderson Fund – Strategic Bond Fund

Der Fonds wird als ein Produkt eingestuft, das die Bestimmungen von Artikel 8 der SFDR erfüllt und ökologische und/oder soziale Merkmale fördert.

Verbindliche Anlagebeschränkungen

Um den vom Fonds geförderten ökologischen und/oder sozialen Merkmalen gerecht zu werden, wendet der Anlageverwalter bei der Auswahl der zugrunde liegenden Vermögenswerte im Rahmen seines Anlageentscheidungsprozesses die folgenden verbindlichen Kriterien an:

  • Der Anlageverwalter nutzt Screenings, um Direktinvestitionen in Unternehmensemittenten aufgrund ihrer Einbindung in bestimmte Aktivitäten auszuschließen. Es werden insbesondere Emittenten ausgeschlossen, die mehr als 10 % ihrer Einnahmen aus der Gewinnung fossiler Brennstoffe, Tabak, Pelze, Erwachsenenunterhaltung, Glücksspiel oder kontroversen Waffen erzielen.
  • Ausgeschlossen werden Emittenten, die gegen die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen verstoßen (welche u. a. die Bereiche Menschenrechte, Arbeit, Korruption und Umweltverschmutzung abdecken).
  • Der Anteil der Unternehmensanleihen des Fonds verfolgt das Ziel, auf monatlicher Basis eine geringere CO2-Intensität und/oder einen geringeren CO2-Fußabdruck als sein Referenzindex zu erreichen.
  • Der Anlageverwalter schließt aus dem Fonds Staatsanleihen von Emittenten aus, die von der EU oder den Vereinten Nationen mit Sanktionen belegt wurden und/oder unzureichend abschneiden (z. B. wenn sie im Freedom House Index, der die politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten bewertet, nicht als „frei“ eingestuft werden (oder in einem ähnlichen, vom Anlageverwalter festgelegten Index)).  
  • Unter normalen Marktbedingungen schließt der Anlageverwalter auch Staatsanleihen von Emittenten aus, die das Pariser Abkommen nicht ratifiziert haben. Sollten sich die USA in einem zukünftigen politischen Zyklus für einen Ausstieg aus dem Pariser Abkommen entscheiden, wird der Anlageverwalter prüfen, ob ein Ausschluss von US-Staatsanleihen aus dem Fonds die Renditen übermäßig beeinträchtigen und/oder das Risiko-Rendite-Profil des Fonds verändern würde. 

Die Datenquellen umfassen ein breites Spektrum an spezialisierten ESG-Research-Materialien, interne und externe Analysen, die Daten von Datenanbietern, Branchenverbänden und -organisationen, der Wissenschaft sowie zwischenstaatlichen Organisationen berücksichtigen. Diese Daten werden im Rahmen des Anlageprozesses des Fonds in die Anlage- und Risikomanagementsysteme und -verfahren des Anlageverwalters integriert.

Weiterführende Informationen sind dem Prospekt des Fonds zu entnehmen.

Angaben dazu, wie die ökologischen oder sozialen Merkmale erfüllt werden

Sämtliche Investitionen werden auf die Einhaltung der oben genannten negativen Screening-Kriterien überprüft, um sicherzustellen, dass diese Kriterien die vom Fonds geförderten ökologischen und/oder sozialen Merkmale erfüllen.

Der Anlageverwalter kann Positionen in den Fonds aufnehmen, die die vorstehenden Ausschlusskriterien erfüllen, wenn der Anlageverwalter der Ansicht ist, dass die zur Anwendung der Ausschlüsse verwendeten Daten gegebenenfalls unzureichend oder ungenau sind. 

Die CO2-Intensität bzw. der CO2-Fußabdruck des Anteils der Unternehmensanleihen des Fonds wird im Vergleich zu seinem jeweiligen Referenzindex gemessen.

Periodische Berichte

Eine Beschreibung, inwieweit ökologische und/oder soziale Merkmale erfüllt sind, wird im Rahmen des Jahresberichts offengelegt. Diese Informationen werden darüber hinaus auf dieser Website veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

Wesentliche nachteilige Auswirkungen (WNA)

Die EU-Verordnung über die Offenlegung von Informationen zu nachhaltigen Finanzinstrumenten (Sustainable Finance Disclosure Regulation - SFDR") verlangt von den Finanzmarktteilnehmern, dass sie nach dem Grundsatz „comply or explain“ („Befolge oder erkläre“) entscheiden, ob sie die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen (Principal Adverse Impacts - „PAI“) von Investitionsentscheidungen über Nachhaltigkeitsfaktoren in Übereinstimmung mit einer spezifischen Regelung in der SFDR (die „PAI-Regelung“) berücksichtigen. Henderson Management S.A. („HMSA“) ist ein Mitglied der Janus Henderson Group mit Sitz in Luxemburg und unterliegt als Finanzmarktteilnehmer der SFDR.

HMSA unterstützt die allgemeinen politischen Ziele der PAI-Regelung, welche eine Verbesserung der Transparenz für Kunden, Investoren und den Markt im Hinblick darauf vorsieht, wie Finanzmarktteilnehmer die Berücksichtigung der negativen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren integrieren. In Anbetracht der Größe, der Beschaffenheit und des Umfangs der Aktivitäten von HMSA hat HMSA beschlossen, die PAI-Regelung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einzuhalten. Nichtsdestotrotz möchte HMSA sein allgemeines Engagement für ESG-Themen bekräftigen. Im Rahmen dieses Engagements verwaltet HMSA derzeit Produkte, die entweder unter Artikel 8 oder Artikel 9 der SFDR eingestuft sind. Weitere Informationen über das allgemeine Engagement von Janus Henderson mit Blick auf ESG-Themen finden Sie auch in unserem ESG-Überblick.

HMSA überprüft regelmäßig seine Entscheidung, die PAI-Regelung nicht einzuhalten.

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