
KI ist ein fortlaufender Entwicklungsprozess.
Wenn wir über KI sprechen, dann sprechen wir über ein dynamisches Thema. Vor einem Jahr vertraten wir im Zuge von DeepSeek die Auffassung, dass dies einen „Durchbruch” für deutlich intelligentere, leistungsfähigere und kostengünstigere logikbasierte Modelle darstellte, welche die KI-Anwendungen auf ein neues Niveau heben würden. Dies setzt jedoch eine etwa zehnfach höhere Rechenleistung voraus. Entgegen der damaligen Markterwartung, dass nach DeepSeek weniger Rechenkapazität benötigt würde, waren wir der Ansicht, dass vielmehr ein exponentieller Anstieg erforderlich ist. Bis Ende 2025 stiegen logikbasierte Modelle von null zu Jahresbeginn1 auf mehr als 50 Prozent aller verarbeiteten Token, während die Investitionsausgaben für KI-Infrastruktur erneut deutlich anzogen.
Abbildung 1 zeigt, dass logikbasierte Modelle inzwischen mehr als die Hälfte der Token-Nutzung ausmachen.
Entwicklung logikbasierter versus nicht logikbasierter Tokens über die Zeit.

Quelle: OpenRouter.AI, An Empirical 100 Trillion Token Study with OpenRouter, Dezember 2025.
Die agentenbasierte KI steht an einem Wendepunkt
Wir sind der Ansicht, dass wir uns am Beginn der nächsten bedeutenden Entwicklungsstufe befinden. Agentenbasierte KI, also autonome Entscheidungsfindung und Handlung, zeigt sich sowohl in der digitalen Welt in Form von KI-Agenten als auch in der physischen Welt, etwa bei autonomen Fahrzeugen und humanoiden Robotern. Mehrere grundlegende technologische Durchbrüche treffen zusammen und schaffen das Potenzial für eine weitere Beschleunigung der Innovationsgeschwindigkeit bei KI. KI-gestützte Programmieragenten sollen mittlerweile menschliche Fähigkeiten übertreffen und tragen dazu bei, die Entwicklungsdynamik großer Sprachmodelle weiter zu erhöhen. Dies wurde in einem aktuellen Beitrag von Dario Amodei, dem CEO von Anthropic, hervorgehoben.2 Ab Mitte 2026 werden zudem Sprachmodelle auf der neuesten Blackwell-Infrastruktur trainiert. Damit sind die Voraussetzungen für eine nochmals schnellere Innovationskurve sowohl bei der Rechenleistung als auch bei der Softwareentwicklung gegeben. Bislang wurden alle großen Sprachmodelle – darunter Gemini 3 und ChatGPT 5.2 – auf Varianten von NVIDIAs Hopper-Chip trainiert. Mit der für 2028 erwarteten Einführung des fortschrittlichsten Chips „Vera Rubin Ultra” könnte die KI-Infrastruktur rund 400-mal leistungsfähiger werden. Dies würde deutlich schnellere Trainingszyklen und Feedbackprozesse ermöglichen.Abbildung 2: Die Weiterentwicklung der KI erweitert die Anwendungsfelder.Quelle: Janus Henderson Investors.3
Abbildung 2: Die Weiterentwicklung der KI erweitert die Anwendungsfelder.

Quelle: Janus Henderson Investors.
Der Beginn der Ära agentenbasierter KI
Wie könnte eine beschleunigte Entwicklung der KI konkret aussehen? Auch hier steht die agentenbasierte KI im Mittelpunkt. KI-Agenten ahmen menschliche Entscheidungsprozesse nach, um Probleme in Echtzeit zu lösen. Dadurch sind sie deutlich leistungsfähiger als klassische Copiloten, die unter enger menschlicher Kontrolle stehen. Eine zentrale Herausforderung für logikbasierte Modelle und KI-Agenten war bislang die Größe des Kontextfensters sowie die Länge der gedanklichen Planung. KI-Agenten ähnelten insofern Menschen mit kurzfristigem Gedächtnisverlust: Sie konnten sehr schnell arbeiten, verloren jedoch rasch ihr Ziel aus den Augen. Die Branche arbeitet intensiv an Lösungen, etwa durch größere Kontextfenster, wie sie Google Gemini mit bis zu einer Million Tokens beziehungsweise rund 1.500 Seiten Text4 erstmals ermöglichte. Eine weitere Lösung sind neue Ansätze zur Planung über längere Zeiträume hinweg. Diese reichen von sparsamen Expertenmodellen und Reinforcement Learning bis hin zu sogenannten Agentenrahmen, die das Verhalten von KI-Agenten in realen Umgebungen steuern.
Die Fähigkeit von KI, Aufgaben über lange Zeiträume hinweg zu bewältigen, scheint sich derzeit etwa alle sieben Monate zu verdoppeln. Vor diesem Hintergrund gab Anthropic bekannt, dass sich die Programmieragenten des Unternehmens innerhalb von nur drei Jahren von kaum mehr als einer einzelnen Codezeile zu einer Leistung entwickelt hätten, die jene der eigenen besten Programmierer übertreffe. Damit rückt auch das Narrativ „KI ersetzt Software“ stärker in den Fokus. Dies ist insbesondere mit Blick auf die potenziellen Produktivitätsgewinne von Bedeutung, die KI-Agenten ermöglichen können. McKinsey & Company spricht in diesem Zusammenhang von einer „Belegschaft“ von rund 65.000 Einheiten, die sich aus 40.000 Menschen und 25.000 KI-Agenten zusammensetzt.5Im Gegensatz zu einer menschlichen Belegschaft gibt es für den Einsatz von Agenten keine demografische Obergrenze. Schätzungen zufolge könnten KI-Agenten im Jahr 2028 die tägliche Arbeitsleistung eines Menschen erreichen, bis 2034 die Arbeit eines Jahres an einem Tag leisten und bis 2037 sogar das Arbeitspensum eines Jahrhunderts an einem Tag bewältigen. Dies hätte tiefgreifende Auswirkungen auf wissensintensive Tätigkeiten und zahlreiche angrenzende Branchen.
Erschließung physischer KI
Ein weiterer zentraler Entwicklungsbereich ist die physische KI. Auf der CES 2026, der Leitmesse für Unterhaltungselektronik, sprach Jensen Huang, CEO von NVIDIA, von einem „ChatGPT-Moment“ für physische KI. Ähnlich wie bei der agentenbasierten KI sind logikbasierte Sprachmodelle sowie KI-Fabriken, die nahezu unbegrenzt synthetische Daten erzeugen können, von entscheidender Bedeutung. Diese sind notwendig, da reale Daten für autonomes Fahren und Robotik außerhalb von Fabrikumgebungen bislang nur begrenzt verfügbar sind.
ChatGPT konnte durch das Auslesen von Texten, Bildern und Videos aus dem Internet lernen. Für physische KI existiert jedoch kein vergleichbarer Datensatz, um physikalische Kräfte wie Schwerkraft, Reibung oder Impuls zu verstehen oder die Vielzahl täglicher Sonderfälle zu bewältigen, die außerhalb normaler Betriebsparameter auftreten.
Das britische Start-up Wayve Technologies ist eine der ersten Plattformen für KI-basierte Fahralgorithmen der nächsten Generation und nutzt ein durchgängiges Lernmodell anstelle klassischer modularer, regelbasierter Systeme. Nach eigenen Angaben kann die Software innerhalb weniger Wochen lernen, in den USA auf der anderen Straßenseite mit abweichenden Verkehrsregeln zu fahren. In der Folge nehmen Tests und Markteinführungen von Robotaxis zu. Waymo strebt an, bis Ende 2026 in den meisten US-Städten vertreten zu sein, und plant zudem den Start in London und Tokio. Auch Tesla sowie chinesische Anbieter wie Pony.ai und WeRide verfolgen ehrgeizige globale Expansionspläne.
Roboter bewegen sich heute immer flüssiger, führen komplexe Bewegungen aus und übernehmen intelligentere Aufgaben.Sie räumen beispielsweise Lebensmittel ein oder übernehmen andere Tätigkeiten im Haushalt. Auch wenn humanoide Roboter noch nicht so weit verbreitet sind wie agentenbasierte Chatbots oder autonome Fahrzeuge, rückt ihre breite Anwendung zunehmend in greifbare Nähe. Ihnen wird das Potenzial zugeschrieben, demografische Herausforderungen abzumildern. Bis 2050 wird es in den meisten Industrieländern und auch in China voraussichtlich nur noch etwa zwei Menschen im erwerbsfähigen Alter je Person über 65 geben. Humanoide Roboter könnten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Arbeitskräften in Industrie, Dienstleistungen und Pflege leisten.
Aktives Investieren in KI erfordert ein Bewusstsein für zentrale Risiken
Als Anleger betrachten wir die Risiken der technologischen KI-Welle fortlaufend, jedoch nicht aus der Perspektive von Zukunftsforschern. Dabei berücksichtigen wir technologische Entwicklungen, Finanzierungsfragen und die Fähigkeit von Unternehmen, Investitionen zu monetarisieren. Eine unserer zentralen Überzeugungen ist, dass ein Unternehmen, das dauerhaft keine Gewinne erzielt, langfristig keinen Wert schafft.
Die technologische Entwicklung im Bereich KI schreitet zwar zügig voran, erfordert jedoch eine kontinuierliche und dynamische Bewertung insbesondere mit Blick auf die Gültigkeit bestehender Skalierungsgesetze und die Frage, ob weitere technologische Durchbrüche neue Fähigkeiten ermöglichen werden. Der Markt richtet seinen Fokus zurecht auf die Nachhaltigkeit der KI-Finanzierung – insbesondere angesichts der hohen Investitionsausgaben der vergangenen Jahre, der Erinnerung an die Dotcom-Blase und der Sorge um zirkuläre Finanzierungsstrukturen.
Heute stellt sich die Finanzierungssituation jedoch anders dar als in früheren Technologiezyklen. Der Großteil der KI-Investitionen wird von US-Hyperscalern getragen, die diese Ausgaben aus Gewinnen, freiem Cashflow und Netto-Cash-Positionen finanzieren. Hinzu kommen Unternehmen und staatliche Akteure6, die inzwischen einen großen Teil des Geschäfts von NVIDIA ausmachen. Höhere Risiken sehen wir hingegen bei neuen Marktteilnehmern, deren Anteil an den Gesamtausgaben in den kommenden Jahren zunehmen dürfte.
Trotz einiger Fehleinschätzungen des Marktes in Bezug auf Finanzierung und Umsätze halten wir OpenAI, den Entwickler von ChatGPT, für den risikoreichsten der prominenten Neueinsteiger. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen offenbar über einen glaubwürdigen Pfad zu Umsätzen in dreistelliger Milliardenhöhe, was eine größere finanzielle Flexibilität ermöglicht. Laut Berichten hat OpenAI seine geplanten Investitionszusagen für die kommenden vier Jahre von zuletzt 1,4 Billionen US-Dollar auf 600 Milliarden US-Dollar reduziert.7Anthropic dürfte hingegen vor allem dank des Erfolgs von Claude Code im Jahr 2028 den Break-even auf Cashflow-Basis erreichen.8
Wir sehen weiterhin Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen, die externes Kapital benötigen. So sicherte sich Anthropic jüngst in neuen Finanzierungsrunden eine Bewertung von rund 380 Milliarden US-Dollar8, während OpenAI eine Finanzierungsrunde von bis zu 110 Milliarden US-Dollar 9ankündigte und zudem einen Börsengang in Erwägung zieht. Zwar sind einige Finanzierungsstrukturen zirkulär, etwa durch Beteiligungen von Hyperscalern oder NVIDIA, doch dürften sie nur einen begrenzten Teil der künftigen Investitions- und Betriebsausgaben dieser Unternehmen ausmachen.
Nvidia hat zudem darauf hingewiesen, dass es sinnvoll sein kann, einen Teil des erwarteten starken Wachstums des freien Cashflows in führende KI-Unternehmen zu investieren. Anders als in der Internet-Ära, als Übernahmen wie die von Instagram, WhatsApp, YouTube oder Android möglich waren, lassen heutige regulatorische Rahmenbedingungen solche Schritte kaum noch zu. Minderheitsbeteiligungen stellen daher eine praktikable Alternative dar.
KI-Blase: Realität oder Übertreibung?
Zwischen der heutigen Situation und dem Jahr 2000 bestehen wesentliche Unterschiede: Im Jahr 1999 verzeichneten rund 20 große Technologieunternehmen Kursgewinne von mehr als 900 Prozent und trieben den Nasdaq innerhalb weniger Monate um etwa 100 Prozent in die Höhe.10
Abbildung 3: Dies ist nicht das Jahr 2000 – eine Blase ist schwer auszumachen, wenn alle vor einer Blase warnen.

Quelle: Janus Henderson Investors, FactSet, Edward Jones, Stand: 30. September 2025. Hinweis: Die Verwendung von Namen, Marken oder Logos Dritter dient nur zur Veranschaulichung und impliziert weder eine Verbindung zwischen einemDritten und Janus Henderson Investors noch jegliche Billigung oder Empfehlung durch oder von Dritten. Sofern nicht anders angegeben ist, sind die Marken ausschließliches Eigentum der jeweiligen Inhaber. Verweise auf einzelne Wertpapierestellenkeine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten bestimmter Wertpapiere, Anlagestrategien oder Marktsektoren dar und sollten nicht als rentabel angesehen werden. Janus Henderson Investors, seine verbundenen Unternehmen oder seine Mitarbeiter können eine Position in den genannten Wertpapierenhalten . Die Angaben können sich ohne vorherige Ankündigung ändern.
Ein großer Teil der damaligen Kursbewegungen war bewertungsgetrieben, da das Gewinnwachstum nicht Schritt hielt. So erreichte Cisco ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von weit über 120 (Abbildung 3). Heute stellt sich die Situation anders dar: Nvidia wird auf Basis erwarteter Gewinne mit einem KGV von etwa 25 bis 30 bewertet, was in etwa der Bewertung von McDonald’s entspricht – allerdings in einem völlig anderen Technologiebereich.11Eine Blase ist nur schwer zu identifizieren, wenn der Markt insgesamt von Skepsis geprägt ist und es Zweifel an der Erfüllung hoher Erwartungen sowie an der Nachhaltigkeit der Investitionsausgaben gibt.
Wie wir bereits mehrfach betont haben, besteht stets eine zeitliche Verzögerung zwischen Investitionsausgaben, Nutzungswachstum und Monetarisierung, ähnlich wie während der Internetblase. Märkte reagieren darauf häufig ungeduldig. Bewertungskennzahlen wie das KGV spiegeln Marktmeinungen wider und sind keine objektiven Fakten, insbesondere im Technologiesektor, in dem Konsensschätzungen deutlich danebenliegen können. Wir sind der Ansicht, dass sich die Investitionschancen im Bereich KI vor allem durch aktives Management erschließen lassen. Das Ziel besteht darin, Unternehmen zu identifizieren, deren künftiges Gewinnwachstum vom Markt noch nicht vollständig eingepreist ist und die daher aktuell zu vergleichsweise attraktiven Bewertungen gehandelt werden.
Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass es sich um eine Branche handelt, in der wenige Unternehmen den Großteil der Gewinne auf sich vereinen. Thematische ETFs können daher Titel enthalten, die nur eine geringe Verbindung zum zugrunde liegenden Thema aufweisen oder daraus keinen nachhaltigen Mehrwert erzielen. Entsprechend ist ihre Fähigkeit begrenzt, langfristiges Wachstum zu liefern.
Als Team konzentrieren wir uns daher weiterhin darauf, unerwartetes Gewinnwachstum zu identifizieren. Große Technologiewellen wie KI bieten attraktive Chancen für eine selektive Titelauswahl. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass sich die besten Anlageergebnisse eher aus einem fokussierten Portfolio überzeugender Gewinner als aus einer breiten Streuung über hunderte Einzeltitel ergeben.
1 Sequoiacap.com; „Das ist AGI“; abgerufen im Februar 2026.
2 DarioAmodei.com, 'the Adoleszenz of Technology', Januar 2026.
3 NVIDIA GTC-Veranstaltungspräsentation, März 2025.
4 Gemini.Google.com; Was Gemini tun können; abgerufen am 2 März 2026.
5 Business Insider; ‘McKinsey CEO Bob Sternfels says the firm now has 60,000 employees: 25,000 of them are AI agents’; 12 January 2026.
6 Andreesen Horowitz LinkedIn post; „KI capex is massive, but sustainable“, Januar 2026.
7 CNBC.com, „OpenAI setzt die Ausgabenerwartungen zurück und teilt den Anlegern mit, dass das Rechenziel bis 2030 bei rund 600 Milliarden US-Dollar liegt“, 20. Februar 2026.
8 Forbes.com, 'Anthropic: The $380 Billion Powerhouse Hiding In Ebene Sight', 13. February 2026.
9 FT.com; OpenAI sichert sich Rekordfinanzierungsgeschäft in Höhe von bis zu 110 Milliarden US-Dollar; 27. Februar 2026.
10 Goldman Sachs; 25 Jahre später; Lehren aus dem Platzen der Technologieblase; 27. März 2025.
11 Bloomberg; NVDA vs MCD 12m Forward KGV, Stand: 26. Februar 2026. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Agentenkabel: Software-Infrastruktur, die ein KI-Modell umschließt und die Umgebung für das Gehirn mit den Werkzeugen, Speichern und Sicherheitsgrenzen bereitstellt, die es benötigt, um in einer realen Umgebung zu funktionieren.
Agentische KI: Ein KI-System, das ausgeklügeltes Nachdenken und iterative Planung einsetzt, um komplexe, mehrstufige Probleme autonom zu lösen. Riesige Datenmengen aus verschiedenen Datenquellen und Anwendungen von Drittanbietern werden verwendet, um Herausforderungen unabhängig zu analysieren, Strategien zu entwickeln und Aufgaben auszuführen.
Investitionsausgaben (Capex): Geld, das ein Unternehmen für wichtige, langfristige Vermögenswerte wie Immobilien und Ausrüstung (Sachanlagen) oder Technologie, Software, Marken, Patente usw. (immaterielle Vermögenswerte) ausgibt, um neue Projekte oder Investitionen zu ermöglichen, die das Unternehmenswachstum unterstützen im Blick.
Kreislauffinanzierung: Befürchtet, dass die Finanzierung von KI-Infrastrukturinvestitionen bei Mega Caps nicht mehr nachhaltig ist. Damit verbundene Geschäfte und Investitionen innerhalb einer kleinen Gruppe von Unternehmen bedeuten, dass Unternehmen ineinander investieren, wobei der Finanzierungsempfänger das Kapital verwendet, um Käufe vom ursprünglichen Investor zu tätigen. Einige dieser Unternehmen weisen möglicherweise unzureichende Cashflows auf, und es könnte zu einer Blase führen, wenn die Unternehmensbewertungen überhöht sind, was Auswirkungen auf den breiteren Markt hat.
End-to-End-Lernmodell: Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Lernmodell behandelt ein End-to-End-Modell (typischerweise ein tiefes neuronales Netzwerk) Lernaufgaben gleichzeitig und lernt, Rohwert-Eingabedaten (wie Bilder, Text oder Audio) in umzuwandeln die Zielausgabe (wie etwa Klassifizierungen, Vorhersagen oder Maßnahmen) in einem integrierten Prozess.
Exchange Traded Fund (ETF): Ein Wertpapier, das einen Index, einen Sektor, einen Rohstoff oder einen Pool von Vermögenswerten abbildet (z. B. ein Indexfonds). ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt und unterliegen Preisänderungen, wenn die Preise der zugrunde liegenden Vermögenswerte steigen und fallen. ETFs weisen typischerweise eine höhere tägliche Liquidität und niedrigere Gebühren auf als aktiv verwaltete Fonds.
Freier Cashflow: Verfügbare Liquidität, die ein Unternehmen nach Berücksichtigung der laufenden Kosten und Investitionen erwirtschaftet hat. Diese Mittel kann das Unternehmen dann für Zukäufe, Dividenden oder den Schuldenabbau verwenden.
Hohe Überzeugung: Eine Strategie, bei der ein Portfolio eine ausgewählte Anzahl von Aktien hält, die nach Ansicht des Portfoliomanagers die besten Chancen für eine Outperformance bieten. Eine geringere Anzahl von Positionen bedeutet, dass jede Aktie einen größeren Einfluss auf die Under-/Outperformance hat. Ein auf starken Überzeugungen beruhender Ansatz kann auch zu höherer Volatilität oder höherem Risiko führen.
Hyperscaler: Unternehmen, die Infrastruktur für Cloud-, Netzwerk- und Internetdienste in großem Umfang bereitstellen. Beispiele sind Google Cloud, Microsoft Azure, Facebook Infrastructure, Alibaba Cloud und Amazon Web Services.
Large Language Model (LLM): eine spezielle Art künstlicher Intelligenz, die auf großen Textmengen trainiert wurde, um vorhandene Inhalte zu verstehen und Originalinhalte zu generieren.
Nettoliquidität: Bezieht sich auf die Liquiditätsposition eines Unternehmens, die berechnet wird, indem die aktuellen Verbindlichkeiten von seinem Barmittelbestand abgezogen werden. Dies umfasst auch hochliquide Mittel, die jederzeit zur Auszahlung verfügbar sind.
Physische KI: Integration hochentwickelter KI-Algorithmen in greifbare, interaktive Systeme, die es autonomen Maschinen mit kognitivem Denken und räumlichem Wissen ermöglicht, aus ihren Interaktionen zu lernen und in Echtzeit zu reagieren. Beispiele hierfür sind autonome Fahrzeuge sowie chirurgische und humanoide Roboter.
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Eine beliebte Kennzahl zur Aktienbewertung, die den Aktienkurs im Vergleich zum Gewinn pro Aktie misst.
Reasoning-Modell: Lernmodelle, die verfügbare Informationen nutzen, um Vorhersagen zu treffen, Zusammenhänge herzuleiten und Schlussfolgerungen zu ziehen. Dabei werden Daten in einer Form dargestellt, die eine Maschine verarbeiten und verstehen kann. Anschließend wird Logik angewendet, um zu einer Entscheidung zu gelangen.
Token: KI-Token sind die von großen Sprachmodellen (LLMs) verwendeten grundlegenden Bausteine für die Ein- und Ausgabe. Sie sind die kleinsten Dateneinheiten, die ein LLM zur Verarbeitung und Generierung von nützlichem Text bzw. Output verwendet.
Die vorstehenden Einschätzungen sind die des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können von den Ansichten anderer Personen/Teams bei Janus Henderson Investors abweichen. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere stellt keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers, einer Anlagestrategie oder eines Marktsektors dar und sollten nicht als gewinnbringend angesehen werden. Janus Henderson Investors, die mit ihr verbundenen Berater oder ihre Mitarbeiter haben möglicherweise eine Position in den genannten Wertpapieren.
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