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EU ESG

Janus Henderson Horizon Global Sustainable Equity Fund

Der Fonds ist als Fonds eingestuft, der die Bestimmungen in Artikel 9 SFDR-Verordnung erfüllt und ein nachhaltiges Anlageziel hat. Um sein Ziel zu erreichen, investiert der Fonds in Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen nach Ansicht des Anlageverwalters zu positiven ökologischen oder gesellschaftlichen Veränderungen beitragen und das Potenzial haben, in den Branchen, in denen sie tätig sind, neben einer beständigen finanziellen Rendite auch eine langfristige nachhaltige Wirkung zu erzielen. Der Fonds vermeidet daneben Anlagen in Unternehmen, deren Waren oder Dienstleistungen schädliche Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft haben.

In allen Phasen des Anlageprozesses wird ein thematischer Ansatz verwendet, der ökologische und soziale Aspekte beinhaltet. Dieser Ansatz beinhaltet Fundamentalanalysen der Produkte und Geschäftsabläufe, die der Anlageverwalter durchführt, um Unternehmen zu identifizieren, die positiv zu Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft beitragen und damit Einfluss auf die Entwicklung einer nachhaltigen Weltwirtschaft haben.

Zu den Datenquellen gehören ein breites Spektrum an speziellem ESG-Analysematerial, interne und externe Analysen, einschließlich Daten von Branchenverbänden und Organisationen, Hochschulen und zwischenstaatlichen Organisationen. Diese Daten werden als Teil des Anlageprozesses des Fonds in unsere Anlage- und Risikomanagementsysteme und -verfahren integriert.

Die vier Säulen des nachhaltigen Anlageprozesses beinhalten positive und negative Auswahlkriterien sowie Analysen der Auswirkungen von Produkten und betrieblichen Prozessen. Durch diesen sorgfältigen Auswahlprozess schaffen die Anlageverwalter Mehrwert für ihre Kunden.

  1. Positive Auswirkungen: Zehn nachhaltige Entwicklungsthemen leiten die Ideenfindung und die Identifizierung langfristiger Anlagechancen.
  2. Vermeidung von negativen Auswirkungen: Es werden strenge Ausschlusskriterien angenommen. Wir investieren nicht in Aktivitäten, die zu negativen ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen beitragen. Das hilft uns auch, Anlagen in Branchen zu vermeiden, die höchstwahrscheinlich disruptiven Trends zum Opfer fallen werden.
  3. „3-Säulen-Modell“ (Triple Bottom Line): Bei der Fundamentalanalyse wird untersucht, inwiefern sich Unternehmen auf Gewinn, Menschen und den Planeten konzentrieren.
  4. Aktive Verwaltung und Dialog: Gemeinsamer, kollektiver und ständiger Dialog sind wesentliche Aspekte des Prozesses zum Aufbau eines differenzierten Portfolios mit einem in der Regel hohen aktiven Anteil (>90%).

Folgende Nachhaltigkeitsindikatoren werden verwendet, um die nachhaltige Gesamtwirkung des Fonds zu bewerten:

  • Jedes Unternehmen, in das der Fonds investiert, muss einen Mindestanteil seines Umsatzes mit einem von 10 „Anlagethemen im Bereich nachhaltige Entwicklung“ erzielen (die im Fondsprospekt näher erläutert sind).
  • Jedes Unternehmen, in das investiert wird und dessen Produkte oder Aktivitäten in direktem Zusammenhang mit bestimmten schädlichen Branchen stehen, wie z. B. Alkohol, Tierversuche, Rüstung, bedenkliche Chemikalien, umstrittene Branchen (mit hohen Kohlenstoffemissionen oder die nicht erneuerbare Ressourcen ausbeuten), Gewinnung und Raffinierung fossiler Brennstoffe, Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, Pelze, Glücksspiel, Gentechnik, Fleisch- und Milchproduktion, Intensivlandwirtschaft, Kernkraft, Pornografie und Tabak, ist von diesem Fonds vorbehaltlich einer De-minimis-Umsatzgrenze ausgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie im Fondsprospekt.

Die nachhaltigkeitsbezogene Gesamtauswirkung des Fonds wird im Rahmen des Jahresberichts beschrieben, der auf dieser Website veröffentlicht wird, sobald er vorliegt.

Principal adverse impacts (PAI)

Die Sustainable Finance Disclosure Regulation („SFDR”) der EU verlangt von Finanzmarktteilnehmern eine „Comply or Explain“-Entscheidung dahingehend, ob sie die wichtigsten Auswirkungen von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren („Principal Adverse Impacts“ – PAIs) im Einklang mit einem spezifischen, in der SFDR beschriebenen Regime (dem „PAI Regime”) berücksichtigt. Die Henderson Management S.A. („HMSA”) ist Bestandteil der Janus Henderson-Gruppe mit Geschäftssitz in Luxemburg und unterliegt als Finanzmarktteilnehmer der SFDR.

Die HMSA unterstützt die allgemeinen politischen Ziele des PAI Regimes im Hinblick auf erhöhte Transparenz gegenüber Kunden, Anlegern und dem Gesamtmarkt, was die Berücksichtigung nachteiliger Effekte von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren seitens Finanzmarktteilnehmern betrifft. Im Hinblick auf die Größe, den Charakter und die Bandbreite seiner Aktivitäten hat die HMSA aber entschieden, sich derzeit nicht an die Vorgaben des PAI Regime zu halten. Dessen ungeachtet bekräftigt HMSA seine allgemeine Ausrichtung auf ESG-Aspekte. Im Rahmen dieser Ausrichtung verwaltet die HMSA derzeit Produkte, die der Klassifizierung von Paragraph 8 oder Paragraph 9 der SFDR entsprechen. Weitere Informationen zur generellen Politik von Janus Henderson in Bezug auf ESG-Aspekte sind hier zu finden ESG im Überblick.

Die HMSA wird ihre Entscheidung, sich nicht an die Vorgaben des PAI Regime zu halten, regelmäßig überprüfen.

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