Häufig gestellte Fragen zum Brexit

Bereiten Sie sich mit einem speziellen Projekt auf den Brexit vor?

Janus Henderson Investors verfolgt über ein umfassendes Projekt, das alle möglichen Auswirkungen des Brexits beleuchtet. Im Fokus stehen unter anderem der Vertrieb, behördliche Genehmigungen und Lizenzen, Personal, die IT und der Geschäftsbetrieb. Janus Henderson Investors ist bestrebt, die potenziellen Auswirkungen auf die Anleger so gering wie möglich zu halten, und operiert wie alle Unternehmen in einem unsicheren Umfeld, bei dem es laufend Änderungen gibt. Das Projektteam steht im ständigen aktiven Dialog mit Aufsichtsbehörden, Branchenverbänden und Kunden, um über alle Entwicklungen, die sich auf unsere Vorbereitungen auswirken könnten, auf dem Laufenden zu sein.

Unterstützt wird das Projektteam von diversen Anwaltskanzleien aus dem Vereinigten Königreich und verschiedenen europäischen Ländern.

Wir haben eine lange Firmengeschichte im Vereinigten Königreich und in Kontinentaleuropa, und der Ausbau unseres bestehenden Büros in Luxemburg ist inzwischen abgeschlossen. Damit sind wir gut aufgestellt, um unsere Kunden aus aller Welt auch nach dem Brexit zu unterstützen.

Werden Sie neue Produktlinien auflegen oder strukturelle Änderungen an Produkten vornehmen?

Janus Henderson Investors verfügt über etablierte Fondsreihen im Vereinigten Königreich, in Luxemburg und Irland. Wir planen derzeit die Auflegung eines neuen Teilfonds in Luxemburg im Rahmen unserer bestehenden SICAV-Struktur. Dieser soll eine Strategie nachbilden, die zurzeit nur in der Struktur eines UK-Fonds verfügbar ist.

Wir sind bestrebt, strukturelle Änderungen an Produkten zu vermeiden. Daher nehmen wir kleinere Klarstellungen bei den Anlagezielen vor, um sicherzustellen, dass in solchen Fällen, in denen britische Vermögenswerte derzeit für eine Anlage zulässig sind, dies auch nach dem Brexit weiterhin der Fall ist.

Werden Sie EU-Anleger, die in UK-Fonds investiert sind, in luxemburgische oder irische Fonds umschichten?

Die meisten unserer EU-Anleger sind bereits in unsere luxemburgischen oder irischen Fondsreihen investiert.

Zurzeit haben wir keine Pläne und sehen keine Veranlassung, EU-Kunden, die sich für eine Anlage in einen im Vereinigten Königreich domizilierten Fonds entschieden haben, in andere Fonds umzuschichten.

Nach unserem Kenntnisstand sollte sich der Brexit nicht nachteilig auf die Fähigkeit bestehender Anleger auswirken, an ihren Anlagen festzuhalten. Wir müssen jedoch abwarten, ob Janus Henderson diese auch künftig in der EU zum Vertrieb anbieten kann.

Sollten Sie wegen des Brexits Bedenken mit Blick auf Ihre Anlage in einem Janus Henderson Fonds haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater oder senden Sie uns eine E-Mail an sales.support@janushenderson.com .

Werden Sie Anleger im Vereinigten Königreich, die in luxemburgischen oder UK-Fonds investiert sind, in einen britischen Fonds umschichten?

Die meisten unserer britischen Anleger sind bereits in unsere UK-Fonds investiert. Zurzeit haben wir keine Pläne und sehen keine Veranlassung, Kunden im Vereinigten Königreich, die sich für eine Anlage in einen in der EU domizilierten Fonds entschieden haben, in andere Fonds umzuschichten.

Wir beabsichtigen, unsere im Vereinigten Königreich vertriebenen EU-Fonds gemäß dem Übergangsregime der britischen Finanzaufsicht FCA (Temporary Permissions Regime) zu registrieren. Dies ermöglicht es uns, sie auch weiterhin auf derselben Grundlage wie heute zu vertreiben.

Sollten Sie wegen des Brexits Bedenken im Hinblick auf Ihre Anlage in einem Janus Henderson Fonds bzw. Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater oder senden Sie uns eine E-Mail an sales.support@janushenderson.com .

Beabsichtigen Sie, Vertriebsvereinbarungen zwischen Ihrer Vertriebsgesellschaft im Vereinigten Königreich und den EU-Vertriebspartnern zu übertragen bzw. zu kündigen?

Wir haben nicht die Absicht, unsere Vertriebsvereinbarungen zu übertragen bzw. zu kündigen.

Wird es Änderungen bei den Dienstleistern (z. B. Transferstelle oder Depotbank) für die Fonds geben?

Nein. Die bestehenden Dienstleister für die EU-Fonds haben ihren Sitz in der EU und die Dienstleister für die UK-Fonds haben ihren Sitz im Vereinigten Königreich.

Werden Sie ein Büro bzw. eine Verwaltungsgesellschaft an einem neuen EU-Standort gründen oder beabsichtigen Sie, eine bestehende Niederlassung in der EU stärker in den Vordergrund zu rücken? Wenn ja, welche Standorte?

Nein. Janus Henderson Investors ist seit geraumer Zeit in Kontinentaleuropa präsent. Wir unterhalten Büros in Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden.

Wir haben unser bestehendes Büro in Luxemburg erweitert, um eine zusätzliche Kontrolle über unsere Aktivitäten in Kontinentaleuropa zu gewährleisten. Dazu haben wir zusätzliche Mitarbeiter in den Bereichen Vermögensverwaltung, Fondsbetrieb/Operations, Compliance, Risikomanagement und Vertriebskontrolle eingestellt.

Werden Sie die Vermögensverwaltung Ihrer Publikumsfonds vom Vereinigten Königreich in die EU verlegen?

Die Verwaltungsgesellschaft der Luxemburger Fonds hat die Anlageverwaltung gegenwärtig an Henderson Global Investors Limited delegiert, eine MiFID-konforme Investmentgesellschaft mit Sitz im Vereinigten Königreich.Nach unserem Kenntnisstand wird diese Delegation auch nach dem Brexit fortgeführt werden und die Regulierer arbeiten mit Hochdruck an geeigneten bilateralen Vereinbarungen zwischen Luxemburg und dem Vereinigten Königreich.

Die irische Investmentgesellschaft delegiert gegenwärtig die Vermögensverwaltung an Janus Capital International Limited, eine MiFID-konforme Investmentgesellschaft mit Sitz im Vereinigten Königreich. Nach unserem Kenntnisstand wird diese Delegation auch nach dem Brexit fortgeführt werden und die Regulierer arbeiten mit Hochdruck an geeigneten bilateralen Vereinbarungen zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich.

Für unsere UK-Fonds dürften keine Änderungen erforderlich sein, da es sich um im Vereinigten Königreich domizilierte Fonds mit einem Investmentmanager im Vereinigten Königreich handelt.

Wie wird sich der Brexit auf Ihr Geschäftsmodell für Handel, Verwahrung und Derivatemanagement oder auf ihre Backoffice-Funktionen (einschließlich externe Dienstleister) auswirken?

Wir stehen im ständigen Dialog mit verschiedenen Parteien, angefangen von Wertpapierhändlern über Benchmark-Anbieter, Clearing-Stellen und multilaterale Handelssysteme bis hin zu externen Administratoren. Bis dato haben wir keine zu erwartenden Änderungen bei den ausführenden Stellen, keine Notwendigkeit für Vertragsveränderungen und keine Kostensteigerungen identifiziert. Was die Benchmarks und multilateralen Handelssysteme anbelangt, erwarten wir nach Gesprächen mit den Anbietern keine Auswirkungen. JHI wird diesen Punkt aber weiterhin im Auge behalten.

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