
The audacious move by the U.S. to extract President Maduro from Venezuela to face charges in the U.S. shocked the world, but it is not the first time that the U.S. has intervened in other countries and it is unlikely to be the last. While the development carries symbolic weight, its immediate impact on global markets is likely to be modest. The bigger story may lie in what it signifies longer term, as part of a broader macroeconomic driver of geopolitical realignment.
Kurzfristige Marktschwankungen
Die unglücklichen Auswirkungen der wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten, mit denen Venezuela in den letzten zwei Jahrzehnten zusätzlich zu den Sanktionen konfrontiert war, haben zur Folge, dass viele Unternehmen aus Industrieländern den Markt vollständig verlassen haben. Für die wenigen Anleger, die noch immer in Venezuela engagiert sind (z.B. Chevron, Repsol, Telefónica) könnte ein stabileres geldpolitisches Umfeld für zusätzliche Erleichterung sorgen.
Kurzfristig könnten venezolanische Anleihen zunächst Unterstützung erfahren, da die Märkte die Aussicht auf eine Normalisierung der Politik einpreisen (vorausgesetzt, das Land vermeidet Chaos – erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die USA nach den Herausforderungen im Irak und in Afghanistan bereit sein könnten, pragmatisch mit den bestehenden venezolanischen Behörden zusammenzuarbeiten).Auch die Ölmärkte könnten reagieren, wenn auch nicht unbedingt in der erwarteten Richtung. Während geopolitische Unsicherheiten oft die Preise in die Höhe treiben, würde eine mögliche Erhöhung des Angebots aus Venezuela einen Abwärtsdruck auf die Rohölpreise ausüben – sobald sich die Schiffsrouten stabilisieren und die Sanktionswege klarer werden.
Wiederaufbau der globalen Versorgung: Warum Venezuela wichtig ist
Obwohl das Land über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt verfügt, ist die Förderung von Venezuela von rund 3 Millionen Barrel pro Tag Anfang der 2000er Jahre auf weniger als ein Drittel davon in den letzten Jahren eingebrochen.1 Sanktionen, chronische Unterinvestition und eine verschlechterte Infrastruktur haben die Produktion stark eingeschränkt.
Venezuelas bewährte Anziehungskraft
Nachgewiesene Rohölreserven nach Ländern (Milliarden Barrel)

Quelle: OPEC Annual Statistics Bulletin 2025, nachgewiesene Rohölreserven nach Ländern Ende 2024. Ausgeschlossen sind Ölsande. Es gibt keine Garantie dafür, dass sich vergangene Trends fortsetzen oder Prognosen eintreffen.
Ein Übergang zu einer pro-westlichen Regierung könnte die Sanktionen lockern, ausländische Investitionen ermöglichen (obwohl dies eine Änderung der Einstellung des derzeitigen Regimes in Venezuela oder einen Regimewechsel insgesamt erfordern könnte) und die Produktion steigern. Es ist nicht auszuschließen, dass Venezuela mit externer Hilfe und günstigen politischen Bedingungen die Förderung innerhalb von zwei Jahren auf 2 Millionen Barrel/Tag verdoppeln könnte2 und langfristig auf deutlich mehr. Eine solche Ausweitung würde das globale Ölgleichgewicht verändern. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum eine Bewegung Venezuelas unter die Führung der USA die Energiesicherheit für die USA und damit auch für den Westen verbessern könnte.
Längerfristige politische Auswirkungen – neuer Fokus auf Einflussbereiche
Über unmittelbare Marktüberlegungen hinaus könnte der Wandel in Venezuela längerfristige geopolitische Konsequenzen haben.Wenn sich die USA einseitig durchsetzen, um wirtschaftliche oder politische Ziele voranzutreiben, könnte dies einen Präzedenzfall schaffen, der in anderen Regionen nachhallt. Es macht es den USA auch schwerer, in Zukunft ähnliche Maßnahmen anderer zu verurteilen.
A return to a world of delineated “spheres of influence” is plausible: China exerting dominance in Asia, the U.S. reinforcing its position across the Americas, and Europe continuing to navigate complex dynamics with Russia. Venezuela’s transition may therefore be a microcosm of a broader global realignment and one to which investors may need to actively adjust.
Looking ahead
Es ist unwahrscheinlich, dass der politische Kurswechsel in Venezuela in naher Zukunft zu einer Neubewertung der breiteren Märkte führen wird. Die Auswirkungen auf die Energieversorgung, die Staatsanleihen der Schwellenländer, geopolitische Spannungen und die Diversifizierung der Lieferketten verdienen jedoch weiterhin Aufmerksamkeit.
1Quelle: OPEC Annual Statistics Bulletin 2025.
2Quelle: Wood Mackenzie, 'Was könnte sich in Venezuela bedeuten für die Ölproduktion?', 5. Dezember 2025.
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