Für professionelle Anleger in Österreich

Fondskosten

Kosten

Im Folgenden werden die in den wesentlichen Informationen für Anleger (KIID) ausgewiesenen Kosten erläutert.

Preisgestaltungspolitik

Bei den im Vereinigten Königreich domizilierten Fonds kommen drei verschiedene Methoden zur Preisermittlung zum Einsatz.

  • Dual-Pricing-Methode
  • Swing-Pricing-Methode
  • Single-Pricing-Methode mit Verwässerungsaufschlag

Janus Henderson verfügt sowohl über Dual- als auch Single-Pricing-Fonds.

Dual-Pricing-Fonds

Alle Zeichnungen von Anteilen erfolgen basierend auf dem notierten Kaufpreis, während bei Rücknahmen der notierte Verkaufspreis zugrunde gelegt wird.
Erhält ein Fonds mehr Zeichnungen als Rücknahmen, befindet er sich im „Ausgabemodus“. Der Kaufpreis wird ermittelt, indem die Vermögenswerte des Fonds anhand der Kosten für ihren Erwerb (d.h. Marktpreise, Handelskosten, Stempelsteuer etc.) bewertet und durch die Zahl der ausgegebenen Anteile geteilt werden, zuzüglich des Ausgabeaufschlags.
Erhält ein Fonds mehr Rücknahmen als Zeichnungen, befindet er sich im „Rücknahmemodus“. Der Verkaufspreis ergibt sich aus der Bewertung der Vermögenswerte auf der Grundlage des Betrags, den der Fonds bei einem Verkauf der Vermögenswerte erhalten würde (d.h. Marktpreise abzüglich Handelskosten und Ausgaben), geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Das bedeutet, dass sich beim Kauf oder Verkauf von Anlagen, ausgelöst durch die Zeichnung oder Rückgabe von Anteilen des Fonds, die Kosten dieser Transaktionen nicht auf den Wert Ihrer Anlage auswirken.

Single-Swinging-Fonds

Bei jedem Fonds (mit Ausnahme der „Dual-Pricing-Fonds“) kaufen und verkaufen Anleger Aktien oder Anteile zu ein und demselben Preis, der ungefähr dem Mittelwert zwischen dem Ausgabe- („Kaufpreis“) und dem Rücknahmepreis („Verkaufspreis“) des Fonds entspricht. Die Verwendung eines einzigen Preises bedeutet, dass Anleger beim Kauf von Aktien oder Anteilen möglicherweise einen niedrigeren Preis zahlen, als der Fonds selbst für den Kauf gleichwertiger Vermögenswerte zahlen würde. Auch beim Verkauf von Aktien oder Anteilen kann der Preis, den Anleger erhalten, möglicherweise höher sein. Im Laufe der Zeit führt dieses Missverhältnis zwischen den Preisen in Verbindung mit verschiedenen Handelsgebühren, Steuern und Provisionen dazu, dass der Wert der Fonds für die Anleger leicht sinkt. Dies wird als „Verwässerung“ bezeichnet.. Unter bestimmten Umständen kann eine Verwässerungsanpassung vorgenommen werden, um eine faire Behandlung zwischen neuen, bestehenden und verkaufenden Anteilinhabern zu gewährleisten. Der Preis von Aktien oder Anteilen eines Fonds kann angepasst werden, um sie vor einer Wertminderung infolge größerer Kapitalzu- oder -abflüsse aus diesem Fonds zu schützen. Weitere Einzelheiten dazu enthält der Prospekt im Kapitel „Verwässerungsanpassung“.

Durch den Kauf bzw. Verkauf der zugrunde liegenden Anlagewerte entstehen den Fonds zudem Kosten, auch Transaktionskosten genannt. Diese beinhalten u.a. Provisionen für Wertpapiermakler.